Autor·in

Nachricht · DE
Piding, Deutschland. Demeter-Betrieb unterstützt die Wildpflanzen-Artenvielfalt.
17. Juni 2026 · 1 Min.

Nachricht · DE
Florenz, Italien. Neue Schule für morphologische und phänomenologische Wissenschaften in Italien.
17. Juni 2026 · 1 Min.

Veranstaltung · DE
Der Berliner Kunstplanbau lädt im Juli zu seinen diesjährigen Literaturtagen ein. Leitmotiv ist der Umgang mit der Bedrohung der Lebensgrundlagen auf dem Planeten Erde. Es gilt zu erkennen, dass der Glaube an Erlösung keine Alternative zur Arbeit am menschlichen Handeln in der Welt ist. Die Literaturlesungen, weiterführenden Referate und Gespräche machen eine Herangehensweise an die Herausforderungen konkret. Als Auftakt spricht die Regisseurin und Autorin Marlene Streeruwitz am 2. Juli über ein ‹Handbuch gegen den Krieg› und ein ‹Handbuch für die Liebe›. Am 9. Juli kommen die Buddhologin und buddhistische Nonne Carola Roloff und der Zen-Meister Alexander Poraj über die Zeitgemäßheit von Spiritualität ins Gespräch. Am 16. Juli widmet sich Wolf-Ulrich Klünker, Professor für Philosophie und Erkenntnisgrundlagen der Anthroposophie an der Alanus-Hochschule, in seinem Vortrag dem Wirken der Engel in der heutigen Zeit. Die Stimme des Engels ist leise geworden, so Klünker, aber er existiert in der geistigen Ich-Dimension des Menschen. In seinem Beitrag führt er die Entwicklungsdimensionen von Mensch und Engel aus.
17. Juni 2026 · 1 Min.

Veranstaltung · DE
Jede Menschenbegegnung fordert Geistesgegenwart. Jede Menschenbegegnung ermöglicht, Vergangenheit zu verstehen und Zukunft zu hereinzurufen. Eine Intensivwoche vom 1. bis 5. Juli 2026.
17. Juni 2026 · 1 Min.

Allgemeine Anthroposophie · DE
Wolfgang Müller ist bekannt für seine Publikationen zur Anthroposophie. In einem Vortrag am Goetheanum wendet er sich der entspiritualisierten Neuzeit zu und stellt die Frage, wie wir in diesem Kontext einen Sinn für tiefere Wirklichkeiten wecken können. In einem Vergleich der verschiedenen Epochen und Kulturen, von der ‹Odyssee› über die ‹Bhagavad Gita› bis zu Goethes ‹Faust›, stellt er fest, dass alle alten Kulturen davon ausgingen, dass es nicht nur eine sichtbare und anfassbare Welt gibt, sondern auch eine unsichtbare Welt, die für das menschliche Leben mindestens genauso relevant ist wie die sichtbare. Diese geistige oder auch göttliche Welt war damals etwas Selbstverständliches; in der Moderne ist sie es jedoch nicht mehr. Dieselben Gedanken existieren zwar immer noch, stehen aber unter einem Rechtfertigungsdruck, müssen ihre Daseinsberechtigung erklären. Vor diesem Hintergrund spricht Müller über die Sehnsucht nach einer geistigen Heimat, über die Härte der Abweisung und über mögliche Zugänge zu einem spirituellen Leben.
17. Juni 2026 · 1 Min.

Veranstaltung · DE
Unsere heutige Gesellschaft wäre ohne Geld und Buchhaltungssysteme kaum vorstellbar. Sie durchdringen und strukturieren fast jeden Bereich des gesellschaftlichen Lebens. Doch war dies natürlich nicht immer so. Ein dreitägiges Seminar, das vom 19. bis 21. Juni in den Räumen der Anthroposophischen Gesellschaft in Frankreich stattfindet, untersucht die elementare Rolle von Geld und vom Rechnungswesen für die Entwicklung menschlicher Gesellschaften; von ihren frühen Anfängen bis ins digitale Zeitalter. Die heutige Welt ist von globalen, komplexen Netzwerken durchzogen und wie in einem riesigen Buchhaltungssystem werden fast alle Transaktionen elektronisch erfasst. Dies birgt sowohl Risiken als auch Chancen. Im Seminar wird die aktuelle Bedeutung von Geld und Rechnungswesen untersucht sowie ihr grundlegendes Wesen betrachtet. Die Teilnehmenden werden zudem dazu eingeladen, die vorherrschenden Systeme zu hinterfragen und finanzielle Ströme aus der Perspektive der sozialen Dreigliederung neu zu denken. Geleitet wird die französischsprachige Veranstaltung von Sylvain Coiplet, Direktor des Instituts für Soziale Dreigliederung in Berlin.
10. Juni 2026 · 1 Min.

Nachricht · DE
Vom 20. bis 25. Juli findet am Priesterseminar in Stuttgart wieder der öffentliche Sommerkurs ‹Kloster auf Zeit› statt. Dieses Jahr spüren die Teilnehmenden der Aufrichtigkeit nach. Aufrichtigkeit – was ist das? Was bedeutet es, aufrichtig zu sein, in einer Welt, in der wir uns mit all unseren Fragen an einen digitalen Chatbot wenden können? Was passiert dann mit den Wahrheiten, die nur aus dem eigenen Inneren kommen können? Was bleibt wirklich unseres? Die Aufrichtigkeit wird im Sommerkurs als eine Haltung im Menschen verstanden, die sein Verhältnis zur eigenen innersten Wahrheit offenbart. Dabei wird auch die Frage relevant, wie sich dieses innere Verhältnis zur eigenen Wahrheit auf das Verhältnis des Menschen zur Welt auswirkt. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden für die Dauer des Kurses Mitglieder der Gemeinschaft des Priesterseminars; sie können täglich die Menschenweihehandlung in der Kapelle erleben, nehmen an Gesprächsrunden zum Thema teil, üben sich in künstlerischen Zugängen zur Aufrichtigkeit und in Sprachgestaltung.
10. Juni 2026 · 1 Min.

Faust · DE
Zum Beginn der Probenzeit für die ‹Faust›-Aufführung hat Yuma Ito, Eurythmist im Ensemble, seinen Vater Tomokazu mit dessen Frau und dessen Studierenden mitgebracht. Tomokazu ist Kampfkunsttrainer. Für das Ensemble hat er eine Reihe von Bewegungs- und Erfahrungsübungen zur inneren Stabilität mitgebracht. Bei einer Übung sollte man den Arm um den Nacken einer auf dem Rücken liegenden Person legen und sie in die Sitzposition aufrichten, ohne dass der oder die Liegende hilft. Ergebnis: Die Kraft reicht nicht aus. Sobald man allerdings gleichzeitig den Namen der liegenden Person ruft, hebt sich die liegende Position wie von Zauberhand. Tomokazu: «Wenn du den Namen rufst, dann rufst du die Einheit der Persönlichkeit herein, und das schenkt dem Leib die Kraft, sich auch ohne Willensanstrengung aufzurichten.» Es war eine geheimnisvolle Übung, die die Spielenden an die Kraft der Sprache erinnerte.
10. Juni 2026 · 1 Min.

Landwirtschaft · DE
Teil einer Gemeinschaft zu sein, ob groß oder klein, erfordert auch Mut. Darüber spricht der Arzt David Martin in seinem Beitrag bei der Landwirtschaftstagung 2026. Er berichtet, wie Meditation, Transzendentale Meditation und Aufenthalte in der Natur ihm Erkenntnisse bezüglich der spirituellen Dimension der biodynamischen Landwirtschaft ermöglichten. Martin lädt das Publikum zur Teilnahme an einer Wissenschaft ein, die Geist, Medizin und die Erde synergetisch zusammenbringt. Einen lebhaften Hintergrund bilden dafür sein eigenes Leben als Suchender, Rudolf Steiners Geisteswissenschaft, Anekdoten aus seiner medizinischen Ausbildung und seinem Alltag als Arzt und Wissenschaftler sowie überraschende Forschungsergebnisse zu Boden, Gesundheit und sogar Gurken.
10. Juni 2026 · 1 Min.

Nachricht · DE
Berlin, Deutschland. Abstimmen gegen die Streichung von integrativmedizinischen Leistungen.
03. Juni 2026 · 1 Min.

Nachricht · DE
Sowohl die Mitglieder des Vereins für biologisch-dynamische Landwirtschaft als auch die des Schweizerischen Demeter-Verbands haben für eine Fusion unter neuem Namen gestimmt: Demeter Schweiz wird zukünftig die biodynamische Bewegung bündeln und professionalisieren. Damit kommt ein seit 2022 laufender Strukturprozess zum Abschluss. Co-Geschäftsführerin Verena Wahl meint in einer Pressemitteilung, dass die Schweizer Demeter-Organisationen historisch gewachsen seien und in den vergangenen Jahren immer intensiver zusammengearbeitet hätten. Die Fusion ist dementsprechend der nächste logische Schritt, der die Organisation professionalisiert und die Zusammenarbeit deutlich vereinfacht. Der ganze Name der Organisation lautet: Demeter Schweiz – Verein für biologisch-dynamische Landwirtschaft, assoziatives Wirtschaftsleben und menschengerechte Ernährungskultur. Sie vereint Menschen und Organisationen entlang der gesamten biodynamischen Wertschöpfungskette: Produzentinnen, Verarbeiter, Händlerinnen und Konsumenten.
03. Juni 2026 · 1 Min.

Nachricht · DE
Wasser ist ein nicht wegzudenkender Teil des menschlichen Lebens: Wir trinken es, wenn wir durstig sind, waschen unsere Körper und unsere Kleidung mit ihm, gießen mit ihm unsere Zimmerpflanzen und Gärten, bestehen selbst zu 50 bis 70 Prozent aus Wasser. Wasser besitzt darüber hinaus auch eine starke Symbolik. Es evoziert Erinnerungen, besitzt einen inhärenten Rhythmus und spiegelt die Unendlichkeit des Lebens wider. In einer Reihe von Onlineseminaren, beginnend am 9. Juni, bietet die südafrikanische Online Academy for Social Art (OASA) einen Raum an, in dem sich Interessierte mit den spirituellen Assoziationen von Wasser auseinandersetzen können. Zentral ist dabei die Erforschung von John Wilkes’ ‹Flowforms›, deutsch: ‹Fließformen›, Konstruktionen, die die lebendige, dynamische Natur von Wasser offenbaren können. Teilnehmende lernen in den Treffen, wie sich Flow – oder Fluss – in der menschlichen Biografie manifestieren kann und wie sie diese Wasserqualität in ihrem eigenen Leben stärken können.
03. Juni 2026 · 1 Min.

Faust · DE
So fragt die geheimnisvolle Gestalt am Ende des Dramas. Die Sorge trifft Faust als Hundertjährigen. Deren Schwestern, Mangel, Schuld und Not, vermag er auszusperren, aber nicht die Sorge. Als würde jemand aus der Überfülle heutigen Konsums sprechen, bekennt Faust: «Was nicht genügte, ließ ich fahren, Was mir entwischte, ließ ich ziehn.» Und die Sorge gibt die Diagnose, die zur allgemeinen Einsicht eines Konsumzeitalters gehört: «Er verhungert in der Fülle.» Wie in der Antike, wo der Blinde sehend wird, nimmt die Sorge Faust sein Augenlicht und langsam dämmert es ihm: «Die Nacht scheint tiefer tief hereinzudringen, / Allein im Innern leuchtet helles Licht».
03. Juni 2026 · 1 Min.

Ankündigung · DE
Das Symposium ‹Grenz- und Zukunftsfragen in Onkologie und Palliativmedizin› findet am 19./20. Juni statt und richtet sich an Berufsgruppen aus Medizin, Pflege und Therapie und Interessierte.
03. Juni 2026 · 2 Min.

Weltlage · DE
Im Gespräch mit Udi Levy erzählen der Israeli Rami Elhanan und der Palästinenser Bassam Aramin von ihrer ungewöhnlichen Freundschaft. Kennengelernt haben sie sich als Mitglieder der Organisation Parents Circle Families’ Forum, die Menschen zusammenbringt, die im Konflikt zwischen Palästina und Israel Angehörige verloren haben. So auch Elhanan und Aramin: Beide verloren ein Kind. Aramins Tochter wurde im Alter von zehn Jahren von einem israelischen Grenzpolizisten getötet. Elhanans 14-jährige Tochter starb bei einem palästinensischen Selbstmordattentat. Und doch brachen beide Männer mit der lang anhaltenden Tradition von blinder Wut und wurden Freunde. Sie wählten einen anderen Weg. Im Gespräch erzählen sie ihre Geschichte, von ihrer Arbeit als Co-Leiter des Parents Circle Families’ Forum, über ihren Umgang mit Konflikt und Trauer sowie darüber, wie Frieden möglich sein kann.
03. Juni 2026 · 1 Min.

Nachricht · DE
Forest Row/Nailsworth/London, Großbritannien. Geisteswissenschaftliches Studienprogramm zur menschlichen Gesundheit.
28. Mai 2026 · 1 Min.

Nachricht · DE
Es geht nicht darum, die absolute Wahrheit oder die absolute Weisheit zu finden, sondern darum, zu denken, zu lesen, zu wachsen und sich mit dem eigenen Sinn zu verbinden. Dies sind sinngemäß die Worte von Lucien Lucius Nunn, dem Gründer des Deep Springs Microcollege. Microcollege? So nennt sich eine aufkommende Bewegung an US-Bildungseinrichtungen, die durch kleine Studentenschaften, die Limitierung von Bildschirmzeit, studentische Selbstverwaltung, körperliche Arbeit, eine starke Verbindung zum Land, diskussions-basierte akademische Kurse mit hohem Praxisanteil und eine ganzheitliche Betrachtung der individuellen Entwicklung gekennzeichnet sind. Zu den Microcolleges gehört auch das Thoreau College in Wisconsin. Seine Programme sind stark inspiriert von den Ideen Rudolf Steiners und von der Waldorfpädagogik sowie von dänischen Volkshochschulen. Im ‹Thoreau College Podcast› können Zuhörerinnen und Zuhörer mehr über den Hintergrund, die Praxis und die Einflüsse (zu denen auch die Camphill-Bewegung gehört) der Microcolleges erfahren.
28. Mai 2026 · 1 Min.

Nachricht · DE
Der Waldorf Climate Balance Fund ist eine neue Initiative der Freunde der Erziehungskunst. Das Ziel der Initiative ist, Klimaschutz in konkrete Bildungsprojekte zu übersetzen, die an Waldorfschulen umgesetzt werden. Bildung und Ökologie gehen dabei Hand in Hand. Die Projekte sollen Schülerinnen, Schüler und Lehrkräfte dazu inspirieren, in der Schule, aber auch zu Hause mehr Verantwortung für ein gesundes Klima zu übernehmen. Derzeit wird die Umsetzung der ersten drei Projekte geplant und an der Finanzierung gearbeitet. Projekt Nummer eins findet an der Hekima-Waldorfschule in Daressalam, Tansania, statt. Eine Photovoltaikanlage und ein Wasserspeichersystem sollen dort eine zuverlässige und nachhaltige Energie- und Wasserversorgung gewährleisten. An der Goderich-Waldorfschule in Freetown, Sierra Leone, wird ein ökologischer Schulgarten angepflanzt. Und auch die Mbagathi-Waldorfschule in Kenia soll Solarenergie bekommen. Auf der Webseite des Klimafonds ist es möglich, den eigenen ökologischen Fußabdruck zu berechnen und diesen durch eine Spende an die Bildungsprojekte auszugleichen.
28. Mai 2026 · 1 Min.

Faust · DE
Von Lieschen bis zur Sorge – sieben weibliche Neben-Hauptrollen der aktuellen ‹Faust›-Inszenierung sind hier im Fokus. Jetzt Marthe Schwertlein. Sie ist die Nachbarin und Vertraute von Gretchen und führt sie in die Tragödie. Wie ist das möglich? Zweierlei kommt bei Marthe zusammen: Als alleinstehende Frau ist sie von den gesellschaftlichen Umständen abhängig und zugleich zeigt sie persönliche Schwächen, nimmt es nicht genau mit ihrem inneren Kompass. Aus dieser Mischung – Schwäche und Bedrängnis außen und Schwächen innen – formt sich das Verderben.
28. Mai 2026 · 1 Min.

Weltlage · DE
Für die Gesprächsreihe ‹Stimmen zur Zeit› spricht Gerald Häfner mit Wiebke Eden-Fleig über ihre Arbeit im Libanon im Kontext der andauernden Konfliktsituation zwischen Hisbollah und Israel. Der Krieg im Libanon steht dabei im globalen Bewusstsein eher im Schatten des Konflikts zwischen den USA, Israel und dem Iran; nichtsdestotrotz ist die Lage für die libanesische Zivilbevölkerung extrem prekär. Wiebke Eden-Fleig ist studierte Politologin und Nahostwissenschaftlerin sowie die Geschäftsführerin von Just Childhood, einer Organisation, die palästinensische und syrische Kinder aus geflüchteten Familien und Kinder aus sozial gefährdeten Familien im Libanon bei ihrem Bildungsweg unterstützt. Sie erzählt von ihrer Reise in das riesige palästinensische Flüchtlingslager Shatila und wie sie dort trotz zahlreicher Widrigkeiten einen Waldorfkindergarten mit aufbauen konnte. Das Gespräch gibt zudem Einblicke in die gesellschaftliche Situation im Libanon und zeigt Wege des Engagements auf.
28. Mai 2026 · 1 Min.

Nachricht · DE
Woher kommt eine tiefgehende Verbindung zur Natur in einer Zeit, in der das menschliche Leben sich immer weiter von ihr zu entfernen scheint? In der ein großer Teil dieses Lebens in digitalen Räumen stattfindet? Viele würden wohl sagen: Sie kommt aus der Kindheit. Wie verbunden sich Menschen auch im Erwachsenenalter mit ihrer natürlichen Umwelt fühlen, hat viel damit zu tun, wie sehr diese Beziehung in den ersten Lebensjahren kultiviert und gefördert wurde – von Eltern, Bezugspersonen sowie auch von Pädagoginnen und Pädagogen. Das Kennenlernen ist die Grundlage für eine wertschätzende Beziehung zur Natur und es kann sich nur im direkten Kontakt entfalten. Das US-amerikanische Nature Institute wurde mit der Intention gegründet, Ressourcen anzubieten, die ein tieferes Verständnis der (Um-)Welt sowie eine daraus resultierende Fürsorge unterstützen. In diesem Sinne hat es vor Kurzem ein englischsprachiges Handbuch für Nachhaltigkeitsbildung herausgegeben, das kostenfrei über die Institutswebseite verfügbar ist. Das Handbuch wurde in erster Linie für Lehrkräfte entworfen, die naturbasierte Ansätze in ihre pädagogische Arbeit integrieren wollen. Es ist nach Zielgruppen geordnet und beinhaltet sowohl theoretische Hintergründe als auch praktische Übungen und Konzepte.
21. Mai 2026 · 1 Min.

Nachricht · DE
Am 30. September beginnt das internationale, interdisziplinäre CALM-LD-Ausbildungsprogramm, das von der Medizinischen Sektion und der Sektion für Heilpädagogik und inklusive soziale Entwicklung am Goetheanum angeboten wird. Es richtet sich an alle Menschen, die im Bereich der Anthroposophischen Medizin und anthroposophischen Therapien ausgebildet sind und/oder in anthroposophischen Einrichtungen arbeiten. Das Programm vermittelt über zweieinhalb Jahre eine professionelle, fortgeschrittene Vertiefung von diagnostischen, therapeutischen und zwischenmenschlichen Kapazitäten in der Arbeit mit Kindern und Erwachsenen mit komplexen Bedürfnissen. Auf der Grundlage des anthroposophischen Menschenbilds umfassen die Inhalte dabei eine Erweiterung der therapeutischen Praxis, Ansätze zur Selbstreflexion im beruflichen Kontext, künstlerische und bewegungsbasierte Therapieangebote sowie Erkenntnisse aus der Schulmedizin. Die englischsprachige Ausbildung findet sowohl mittels Onlinetreffen als auch bei persönlichen Treffen in Dornach und in Großbritannien statt.
21. Mai 2026 · 1 Min.

Nachricht · DE
Die aktuelle politische Lage in den USA lässt viele Menschen zögern, eine Reise in das Land zu planen. Der Tourismus, vor allem aus Europa und Kanada, verzeichnet derzeit einen deutlichen Rückgang. Und es gibt noch einen weiteren Bereich, in dem sich rückläufige Zahlen bemerkbar machen: im internationalen Freiwilligendienst. Auch in US-amerikanischen Camphill-Gemeinschaften wird dies deutlich. Internationale Freiwillige sind jedoch seit jeher ein wichtiger Teil der Arbeits- und Gemeinschaftskultur von Camphill. Ein Videoprojekt der Freunde der Erziehungskunst zeigt den Alltag von Freiwilligen in der Heartbeet Lifesharing Community in Vermont. Die Camphill-Gemeinschaft ist das Zuhause von Erwachsenen mit Assistenzbedarf, langfristig Angestellten und Freiwilligen sowohl aus den USA als auch aus dem Ausland. In dem Video teilen sie ihre Erfahrungen in der Heartbeet Community und laden alle Interessierten dazu ein, selbst temporäres oder permanentes Mitglied einer Camphill-Gemeinschaft zu werden.
21. Mai 2026 · 1 Min.

Zuschrift · DE
Gedanken und Leserreaktion zum Interview ‹Alles, was mir gehört, trage ich mit mir› von Frode Barkved mit Serhii Kopyl, ‹Goetheanum› 18 vom 1. Mai 2026. Winston Churchill schreibt, dass das erste Opfer des Krieges die Wahrheit sei, die Sprache. Tatsächlich lässt Gewalt verstummen und sie polarisiert. Wir freuen uns deshalb, wenn wir hier über diesen furchtbarsten Krieg nach 1945 in Europa ins Gespräch kommen.
21. Mai 2026 · 1 Min.

Nachricht · DE
In wenigen Wochen beginnen die Proben für die drei ‹Faust›-Sommerspiele im Juli. Jetzt trafen sich die Spielenden Sangita Singh (Gretchen) und Jeroen Engelsman (junger Faust) nach der Spielpause zum ersten Mal. Eine Fotosession mit der Fotografin Laura Pfaehler stand auf dem Programm. 500-mal surrt der Auslöser, blitzt die Lampe, um eine Handvoll gute Fotos des Paares zu liefern. Was im Theater Bewegung ist, das wird mit der Kamera zum Moment. Wie oft geschieht es, dass dabei im eingefrorenen Augenblick die Regung der Seele erstarrt und so an Innerlichkeit verliert. In einem von 100 Bildern geschieht das Gegenteil, da ist selbst im Stillstand des Fotos die Bewegung erhalten. Sie wird zur Bewegung in der Ruhe, lässt das Gemüt der Gebannten leuchten. Das macht Porträtfotografie zu heiligem Dienst – Theater im Augenblick.
20. Mai 2026 · 1 Min.

Nachricht · DE
Kampagne zum Erhalt von Homöopathie und Anthroposophischer Medizin in Deutschland.
20. Mai 2026 · 2 Min.

Landwirtschaft · DE
Martin von Mackensen, Leiter der Landbauschule Dottenfelderhof in Bad Vilbel, beginnt seinen Beitrag mit einer persönlichen Anekdote. Als er 15 Jahre alt war und in Kassel lebte, bat ihn sein Künstler-Onkel, für den als DDR-Bürger eine Reise nach Westdeutschland ausgeschlossen war, an seiner Stelle Joseph Beuys kennenzulernen. So kam es, durch verschiedene Umstände und Zufälle, dass der jugendliche Martin dabei war, als Beuys die Idee vorbrachte, Kassel als Kunstobjekt für die kommende Documenta zu bepflanzen. Erst Jahre nach seinem eigenen Mitwirken an der Bepflanzung fand von Mackensen heraus, dass der ‹Landwirtschaftliche Kurs› Rudolf Steiners einen signifikanten Einfluss auf Beuys’ Entwurf hatte, insbesondere Steiners Gedanken zur Blattwärme und Wurzelwärme. Von Mackensen spricht vor diesem Hintergrund über Beuys’ Kunstaktionen mit Kompost, Bäumen und goldener Krone. Er beleuchtet zudem Wärmequalitäten im Denken, die transformative Kraft der Erde als Zukunftsorgan und die Dynamik von Boden, Pflanzen, Tieren und Ton.
20. Mai 2026 · 1 Min.

Veranstaltung · DE
Buenos Aires, Argentinien / Santiago de Chile, Chile. Solidarische Landwirtschaft in Lateinamerika
13. Mai 2026 · 1 Min.

Nachricht · DE
Der Podcast ‹The Telepathy Tapes›, deutsch: ‹Die Telepathie-Tonbänder›, hat von Zuhörenden sehr viel Aufmerksamkeit bekommen. Jede einzelne der zehn Folgen der ersten Staffel wurde mehr als eine Million Mal angehört. Sie beschäftigen sich mit dem Phänomen der telepathischen Kommunikation bei nicht sprechenden Menschen mit Autismus. Die Initiatorin des Podcasts, Filmemacherin Ky Dickens, trifft sich mit verschiedenen Personen, die sich durch Telepathie verständigen, und malt mithilfe von Interviews sowie standardisierten Tests und deren wissenschaftlicher Einordnung ein differenziertes Bild ihrer Lebensrealität. Vor Kurzem erschien die zweite Staffel des Podcasts, deren thematischer Fokus weiter angelegt ist. In ihr geht es nicht nur um telepathische Kommunikation zwischen Menschen, sondern auch zwischen Mensch und Tier, um pflanzliche Intelligenz, Nahtoderfahrungen, Energieheilung und um das Savant-Syndrom. Dickens und ihr Team folgen dabei den Fragen, was Bewusstsein eigentlich ist und wie es sich in der Welt manifestiert, auch jenseits des menschlichen Gehirns.
13. Mai 2026 · 1 Min.

Veranstaltung · DE
Mannheim, Deutschland. Ein Pazifist spricht über Möglichkeiten in einer Welt im Krieg
13. Mai 2026 · 1 Min.

Faust · DE
«Hast nichts von Bärbelchen gehört?», so fragt in Goethes ‹Faust› Lieschen ihre Freundin Gretchen. Es ist eine rhetorische, vergiftete Frage, denn Lieschen weiß, dass Bärbel unehelich schwanger ist – in der ‹Faust›-Zeit eine soziale Katastrophe. Lieschen repräsentiert diese ‹öffentliche Meinung›, den ungeschriebenen und zugleich machtvollen Kodex, was sich gehört und was nicht. Diese trifft in ihrer Scheinheiligkeit und Mitleidslosigkeit auf das ebenfalls schwangere Gretchen. Goethe wählt als Sprachform die Ellipse, bei der im Satz ein Wort ausgelassen wird, das sich aber selbsterklärend füllen lässt. In der Eingangsfrage ist es das ‹Du›, das man für den vollständigen Satz ergänzen muss. So auch im letzten Satz, wo Lieschen von Bärbels Partner spricht: «Er ist auch fort.» Hier fehlt «gegangen». Wie die so schrecklich wirkende öffentliche Meinung, die Lieschen als Drohkulisse für Gretchen aufbaut, betonen die Ellipsen in ihrer Giftrede scheinbare Selbstverständlichkeiten, das Unausgesprochene, das jedem klar ist. Weil es ungesagt bleibt, vermag man es nicht zu stellen. Das macht es teuflischer als Mephisto, denn anders als sie stellt er das Böse ins Licht.
13. Mai 2026 · 1 Min.

Landwirtschaft · DE
Tho Ha Vinh war ein international vortragender Dozent für Wohlbefinden und Bruttonationalglück, der als Sohn eines vietnamesischen Diplomaten und einer französischen Mutter in Paris aufwuchs. Er leitete viele Jahre das Gross National Happiness Center in Thimphu, der Hauptstadt Bhutans. In seinem Beitrag bezieht er sich auf alte Mythologien aus Ost und West, die zeigen, dass Landwirtschaft viel mehr bedeutet als der bloße Anbau von Nahrungsmitteln. Sie steht für die Verantwortung des Menschen, die Erde durch die innere Transformation der Seele zu verwandeln. Anhand von Beispielen aus seiner eigenen Biografie veranschaulicht Tho Ha Vinh, wie dies gelingen kann und wie wir ein Verständnis für die Erde und unsere Aufgaben entwickeln können, in einer Zeit, in der die Menschheit vor existenziellen ökologischen, sozialen und politischen Herausforderungen steht. An seinen Vortrag schließt ein Gespräch mit Chik Ying Chai, Jean-Michel Florin, Liron Israely und Sarah Sommer an.
13. Mai 2026 · 1 Min.

Veranstaltung · DE
Integrität bezeichnet die Übereinstimmung des eigenen Handelns mit festen moralischen und persönlichen Werten. Eine integre Person tut, was sie sagt, und das konsistent – auch in herausfordernden Situationen und wenn niemand zuschaut. War die schwedische Malerin Hilma af Klint eine integre Person? Der Dozent Andrew Wolpert sagt Ja. In einem Seminar am 13. Juni in den Räumlichkeiten der Anthroposophischen Gesellschaft in Frankreich führt er aus, mit welch resoluter Integrität af Klint sowohl ihr Privatleben als auch ihre künstlerische Arbeit gestaltete und welche Rolle ihr Bezug zu Spiritualität dabei spielte. Dreidimensionalität bekommt das Seminar durch einen Besuch der aktuellen, af Klint gewidmeten Ausstellung im Pariser Grand Palais, wo eine Auswahl ihrer Werke bis zum 30. August persönlich betrachtet werden kann. Das Seminar findet in englischer Sprache mit französischer Übersetzung statt.
07. Mai 2026 · 1 Min.

Nachricht · DE
Brüssel, Belgien / Straßburg, Frankreich. Möglichkeit der Einflussnahme auf den Gesetzestext.
07. Mai 2026 · 1 Min.

Nachricht · DE
Der Living-Farms-Podcast der Sektion für Landwirtschaft am Goetheanum bringt internationale Praktizierende aus der Biodynamik und weiteren ökologischen und integrativen Landbauansätzen in einem Gesprächsraum zusammen. Bei der zweiten Staffel des Podcasts haben auch die Zuhörenden die Möglichkeit, an den Gesprächen teilzunehmen. Zu jeder Podcastfolge findet ein anschließender komplementärer Onlineworkshop statt, in dem das jeweilige Thema vertieft wird und der Gelegenheit zum Austausch untereinander bietet. Die erste Folge der zweiten Staffel behandelt die syntropische Landwirtschaft: die Wiederherstellung natürlicher Ökosysteme durch Menschenhand. Im Gespräch mit Eduardo Rincón, Co-Leiter der Landwirtschaftlichen Sektion, berichtet die brasilianische Agronomin Natalia Muguet von ihrer Arbeit in der Agroforstwirtschaft und mit Kräuterheilkunde. In dem dazugehörigen Workshop am 11. Mai geht es darum, wie der Anbau von Heilpflanzen von Praktiken aus der Agroforstwirtschaft profitieren kann.
07. Mai 2026 · 1 Min.

Nachricht · DE
Berlin, Deutschland. Viele Deutsche befürworten eine Nutzungsbeschränkung der sozialen Medien für Minderjährige. Die Umsetzung erweist sich jedoch als komplex.
07. Mai 2026 · 1 Min.

Faust · DE
Wo die Natur sich als Wind oder Flut bewegt, da dachten die Griechen der Antike Naturwesen, die Nymphen. Die Nereiden, hundert Töchter des Nereus, wie Platon erzählt, sind solche auf Delfinen reitenden Elementarwesen im Mittelmeer. Kalypso, die sich in Odysseus verliebt, ist eine der bekanntesten und Galatea, die ‹Milchweiße›, die schönste unter ihnen. Bei Homer ist sie mit dem einäugigen Riesen Polyphem verbunden – derselbe Mythos wie später das Märchen ‹Die Schöne und das Biest›: Schönheit macht das Hässliche schön. Bei Ovid ist sie eine Statue von solcher Schönheit, dass sich der Bildhauer in sein Werk verliebt und Aphrodite ihr darauf das Leben schenkt. Schönheit macht lebendig! Das nimmt Goethe für den ‹Faust›. Dort will der Kunstmensch Homunculus lebendig werden und stürzt sich dazu in diese Naturschönheit. Auch hier: «Das Ewig-Weibliche zieht uns hinan.»
07. Mai 2026 · 1 Min.

Medizin · DE
In ihrem Vortrag bei der Internationalen Jahreskonferenz 2025 der Medizinischen Sektion am Goetheanum blickt Tania Prince, ausgebildete Pflegerin und Koordinatorin bei Young Impulses in Anthroposophic Medicine (YIAM), auf die Erneuerung der Mysterien aus Sicht der Pflege. Sie legt dabei einen besonderen Fokus auf die Frage nach der Bedeutung von Christus im medizinischen Kontext. In ihre Reflexionen zu 100 Jahren Anthroposophischer Pflege bindet sie ihre eigenen Erfahrungen ein, beispielsweise ihre Arbeit als Krankenschwester in kalten, unpersönlichen Notaufnahmen und ihre Reise nach Indien, wo sie mit buddhistischen Philosophien und der indischen Heilkunst Ayurveda in Kontakt kam. Sie führt aus, wie Wärme, Licht und inneres Engagement die Pflege heute erneuern und pflegerische Fürsorge in einer immer schnelleren und digitalisierten Welt unterstützen können.
07. Mai 2026 · 1 Min.

Gesellschaft · DE
Zur Generalversammlung präsentierte Justus Wittich den Jahresbericht der Allgemeinen Anthroposophischen Gesellschaft. Was während der Zusammenkunft von Constanza Kaliks, Stefan Hasler, Ueli Hurter und ihm vorgetragen wurde, findet sich dort schriftlich neben Einblicken in alle zwölf Sektionen und die Bühne. Auf 52 Seiten, mit Fotos der ‹Faust›-Produktion von Andrea Pfaehler/Rafael Tavares bebildert, gibt es für Mitglieder zum Download diese reiche Dokumentation wissenschaftlichen, künstlerischen und sozialen Schaffens. Die Sektionsfelder gliedern sich dabei in die Arbeitsfelder ‹Mensch werden› durch ‹Heilen›, ‹Natur›, ‹Kultur› und ‹Soziales›. Überschrieben ist der Bericht mit dem Motiv der Generalversammlung, das sich über ein Jahr erstreckt: ‹Wege des Vertrauens›. Diesem Grundzug menschlichen Miteinanders gingen die Beiträge an der Generalversammlung nach und gipfelten in dem im Eingang des Berichtes beschriebenen Konvent zur Ausarbeitung neuer Statuten für die Allgemeine Anthroposophische Gesellschaft.
29. April 2026 · 1 Min.

Pädagogik · DE
Die alltägliche Nutzung digitaler Medien ist ein Thema, das zwar schon länger relevant ist, aber weiterhin an Dringlichkeit zunimmt. Gerade an Schulen und im Elternhaus birgt es zwischen Erwachsenen und Kindern sowie Jugendlichen ein großes Spannungs- und Konfliktpotenzial. In ihrem medienpädagogischen Workshop laden Severin Pöchtrager, leitender Arzt am Kantonsspital Baselland und an der Klinik Arlesheim, und Ilja Karenovics, Leiter des Ressorts Bildungsangebote an der Universität Basel, die anwesenden Pädagoginnen und Pädagogen dazu ein, sich dem Thema mit einem sowohl wissenschaftlichen als auch spielerischen Ansatz zu nähern. Dabei werden beispielsweise Studien betrachtet, die den negativen Effekt von übermäßiger Bildschirmzeit auf die Kreativität und Gehirnentwicklung bei Kindern belegen, und es wird anhand von experimentellen Übungen gezeigt, welche Macht die inhärente Einbildungskraft gegenüber passivem Medienkonsum aufweist.
29. April 2026 · 1 Min.

Nachricht · DE
Im Jahr 1974 wurde im libanesischen Mansourieh der erste Kindergarten für Kinder mit Assistenzbedarf eröffnet, dessen pädagogisches Konzept den Grundlagen der Waldorfpädagogik folgt. Aus dem Kindergarten entwickelte sich mit den Jahren die heilpädagogische Einrichtung und Organisation namens Step Together. Der Ort bietet nicht nur eine Vielzahl an Betreuungs- und Ausbildungsmöglichkeiten für Menschen mit Assistenzbedarf im Kindes-, Jugendlichen- und Erwachsenenalter an; die Organisation engagiert sich auch während der aktuellen Krisensituation. Der Konflikt zwischen Hisbollah und Israel hat dazu geführt, dass in kürzester Zeit mehr als eine Million Libanesinnen und Libanesen innerhalb des Landes flüchten mussten. Step Together berichtet von dem Stress und der Angst, die dies auch in den Kindern und Familien auslöst, mit denen die Organisation zusammenarbeitet. Als Antwort hat sie eine Nothilfekampagne ins Leben gerufen, die Nahrungsmittelsoforthilfe mit traumaorientierter Notfallpädagogik und psychosozialen Unterstützungangeboten verbindet. Diese unterstützt Kinder und ihre Familien darin, mit den krisenbedingten Beeinträchtigungen und Unsicherheiten besser zurechtzukommen.
21. April 2026 · 1 Min.

Nachricht · DE
An Waldorfschulen findet der Unterricht nicht nur in geschlossenen Räumen statt. Der Aufenthalt in der Natur ist wichtiger Bestandteil des pädagogischen Konzepts. Für Waldorfpädagoginnen und -pädagogen, die sich in naturbasierten Unterrichtsformaten weiterbilden möchten, bietet das Bay Area Center for Waldorf Teacher Training (BACWTT) vom 22. bis 26. Juni den Kurs ‹Growing Sustainable Children: Gardening Teacher Training› an, deutsch: ‹Nachhaltige Kinder wachsen lassen: Gärtnertraining für Lehrkräfte›. In dem fünftägigen englischsprachigen Workshop lernen die Lehrerinnen und Lehrer, wie sie Garten, Hof, und Naturlandschaften in ihren Unterricht einbeziehen können. Der Kurs ist praxisorientiert und vermittelt den Teilnehmenden, wie sie ihren eigenen naturbasierten Stundenplan erstellen können sowie die dafür notwendigen Fähigkeiten im Gärtnern.
21. April 2026 · 1 Min.

Nachricht · DE
Brüssel, Belgien / Straßburg, Frankreich. Anthroposophische Perspektiven im multireligiösen Diskurs.
21. April 2026 · 1 Min.

Faust · DE
Sieben weibliche Nebenhauptfiguren aus Goethes ‹Faust› erscheinen hier in einer Reihe: Manto ist die geheimnisvollste unter ihnen. Faust begegnet ihr auf seinem Weg zur ‹asklepischen Kur›, der Heilung und Einweihung im antiken Griechenland. Wieder verschiebt Goethe die Überlieferung. Im griechischen Mythos ist Manto die Tochter des Sehers Teiresias und damit selbst eine Seherin. Dies führt sie nach Delphi zu Apollons Orakel. Bei Goethe ist sie als Prophetin der Zeit enthoben, und deshalb ist ihr Zuruf zu Faust, wenn sie ihn in die Unterwelt eintreten lässt: «Den lieb ich, der Unmögliches begehrt», zugleich eine Weissagung seines Gelingens. Als Tochter des Heilgottes Asklepios ist sie bei Goethe darüberhinaus eine Heilerin und überragt wegen ihrer doppelten Gabe, zu heilen und zu prophezeien, den Heilhalbgott Chiron, der Faust zu ihr führt. Manto zeigt, dass im Heilen Prophetisches liegt.
21. April 2026 · 1 Min.

Medizin · DE
Im Februar 2026 wäre Ita Wegman 150 Jahre alt geworden. Als Ärztin trug sie neben Rudolf Steiner maßgeblich zur Entwicklung der Anthroposophischen Medizin bei. In ihrem Vortrag gehen Laurie Schmiesing, Tania Prince und Hannah Wallis, alle tätig im Bereich der Anthroposophischen Medizin und Pflege, auf Wegmans besondere Beziehung zu den Pflegenden ein. Sie führen aus, wie die Anthroposophische Pflege durch Liebe, Opferbereitschaft und bewusste Präsenz zu einem spirituellen Weg werden kann. Anhand von historischen Ereignissen, persönlichen Erfahrungsberichten aus ihrem eigenen Leben und ihrer professionellen Tätigkeit, Versen von Steiner und praktischen Übungen untersuchen Schmiesing, Prince und Wallis die Themenfelder der Selbstentwicklung, des ‹Zuhörens mit den Händen› und den Aufbau zukunftsorientierter Gemeinschaften von Pflegekräften, die nicht nur Patientinnen und Patienten auf ihrem Heilungsweg begleiten, sondern auch sich selbst und die Welt heilen.
21. April 2026 · 1 Min.

Veranstaltung · DE
Florenz gilt als Wiege der Renaissance, einer Kunst- und Kulturepoche, die Menschen bis in die heutige Zeit inspiriert. Durch den Einfluss der mächtigen Familie Medici wurde die italienische Stadt zu einer der florierendsten Metropolen Europas. Michelangelo beispielsweise arbeitete in der Kirche der Medici und Galileo Galilei war Hofmathematiker in den Palästen der Familie. Auch Leonardo da Vinci verbrachte große Teile seiner Jugend in Florenz. Vom 30. Juni bis 4. Juli findet an der Florenzer Waldorfschule ein fünftägiger Workshop statt, in dem die Teilnehmenden sich mit der Renaissance-Kunst aus anthroposophischer Perspektive auseinandersetzen. Durch geführte Museumsbesuche, Malerei, die Arbeit mit Ton und Übungen zur Betrachtung von Kunstwerken erforschen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Renaissance nicht als historische Epoche der Vergangenheit, sondern als lebendigen Ausdruck der menschlichen Evolution mit zeitgenössischer Relevanz. Der Workshop findet auf Italienisch mit englischer Übersetzung statt und ist offen für alle Interessierten.
14. April 2026 · 1 Min.

Veranstaltung · DE
Die Demokratie und die Beteiligung von Bürgerinnen und Bürgern an der Politik stehen aktuell wieder zunehmend im Zentrum des gesellschaftlichen Diskurses. Doch wie kann diese aktive Gestaltung der Gesellschaft praktisch aussehen? Die soziale Dreigliederung nach Rudolf Steiner bietet Antworten. Wer die Grundlagen dieses Ansatzes sowie seinen Effekt auf die Gesellschaft besser verstehen möchte, ist eingeladen, vom 12. bis 14. Juni an einem Workshop zur sozialen Dreigliederung in Avignon teilzunehmen. Das Veranstaltungsprogramm beinhaltet eine grundlegende Einführung in die drei Bereiche Geistesleben, Rechtsleben und Wirtschaftsleben. Es werden ihre Besonderheiten thematisiert sowie ihr direkter Zusammenhang mit der Stärkung der Demokratie. Weiterhin wird erörtert, inwieweit das Konzept der sozialen Dreigliederung ganz praktisch in der Region Avignon eingebettet werden kann. Der Workshop wird gehalten von Sylvain Coiplet, Gründer und Leiter des Instituts für soziale Dreigliederung in Berlin.
14. April 2026 · 1 Min.

Veranstaltung · DE
Ich bin. Ein simpler Satz aus nur zwei Wörtern und sechs Buchstaben. Und doch beinhaltet er ein ganzes Universum an Erfahrungen, Gedanken, Gefühlen, Verletzungen und glückseligen Momenten. Was bedeutet es wirklich, Mensch zu sein? Was bedeutet es, wenn wir sagen ‹Ich bin›? Das niederländische Atelier Anthroposophie bietet am 1. Juni einen Tag der Inspiration an, bei dem es um die Erforschung genau dieser Fragen geht. Gemeinsam wird innegehalten. Der Alltag fällt weg und in der übrig bleibenden Stille wird das menschliche Sein, das wir tagtäglich als so selbstverständlich empfinden, genauer angeschaut. Verschiedene Aspekte des Menschseins werden dabei ins Licht gerückt, um sie mit mehr Bewusstsein und Sensibilität zu betrachten. Zu Hilfe kommen dabei inhaltliche Impulse zu verschiedenen Perspektiven auf das Menschenbild sowie praktische Übungen, künstlerische Betrachtungen, Meditationen und Gesprächsrunden. Die gewonnenen Erkenntnisse lassen sich auch über den Workshop hinaus in Alltag, Arbeit und den persönlichen Entwicklungsweg integrieren. Die Veranstaltung findet auf Niederländisch statt.
14. April 2026 · 1 Min.

Veranstaltung · DE
Athen, Griechenland. Im März fand in Athen eine Konferenz zur Anthroposophischen Medizin statt. Organisiert wurde sie vom Institut für Anthroposophische Medizin in Griechenland. Ein Rückblick.
14. April 2026 · 1 Min.

Allgemeine Anthroposophie · DE
Es ist eine gängige Perspektive, dass Rudolf Steiner als Person und auch als historische Persönlichkeit den Archetyp des Lehrers beziehungsweise des Lehrenden verkörperte. Man muss nur an all die Vorträge und Impulse denken, die er vor allem in den Jahren vor seinem Tod gegeben hat und die bis in die heutige Zeit Inspiration und Orientierung bieten. Weniger oft wird Steiner als Lernender gesehen, obwohl seine Biografie zeigt, wie tief sein Leben vom Lernen durchdrungen war. In ihrem Beitrag nähert sich Constanza Kaliks, Mitglied des Leitungsteams der Allgemeinen Anthroposophischen Sektion der Freien Hochschule für Geisteswissenschaft, an Steiner als Lernenden an. Sie gibt Einblicke in die frühen Jahre des suchenden Schulkinds Rudolf, in seine Arbeit als junger Nachhilfelehrer sowie als Pädagoge, der an seinen Schülerinnen und Schülern weiterlernt. Schließlich führt Kaliks aus, wie aus Steiners individueller Biografie eine moderne, geistige Lernkultur entstanden ist.
14. April 2026 · 1 Min.

Veranstaltung · DE
Der Übergang von äußerer Betrachtung zur innerer Umwandlung – Kolloquium der Naturwissenschaftlichen Sektion vom 29. bis 31. Mai 2026.
01. April 2026 · 2 Min.
Allgemeine Anthroposophie · DE
Der Eurythmist und Osteopath Michael Klemt lädt die Zuhörenden in seinem Vortrag dazu ein, sich den grundlegenden Aspekten in Rudolf Steiners Karmavorträgen aus einer neuen Richtung zu nähern. Klemts Arbeitsweise basiert dabei auf einem lebendigen Verständnis von Reinkarnation und Karma: Sein Zugang ist nicht theoretisch, sondern funktioniert mithilfe von konkreten Übungen. Dazu gehören beispielsweise die Rückschau auf den Tag und das eigene Leben, die seelische Beobachtung sowie das Erspüren eines ‹zweiten Selbst›. Anhand verschiedener Quellen, die auf Steiner zurückgehen, in Kombination mit praktischen Beispielen zeigt Klemt dem Publikum, wie jede und jeder das verborgene innere Überschuss-Selbst entdecken, ihm vertrauen und somit Schritt für Schritt eine geistige Realität hinter dem Alltagsleben erfahren kann.
01. April 2026 · 1 Min.
Nachricht · DE
Das US-amerikanische Bay Area Center for Waldorf Teacher Training (BACWTT) befindet sich in einem kontinuierlichen Austausch mit verschiedenen indigenen Gemeinschaften, deren Weltsicht und pädagogisches Wissen eine wertvolle Ergänzung für die Waldorfpädagogik darstellen. Vom 2. bis 11. August organisiert das BACWTT in Zusammenarbeit mit der Kusi Kawsay Andean School vor diesem Hintergrund eine zehntägige Reise nach Peru. Das Angebot richtet sich an berufstätige und angehende Pädagoginnen und Pädagogen, die ihren Arbeitshorizont erweitern möchten. Die Reise bietet eine Einführung in die indigene Kultur der peruanischen Anden, mit Ausflügen zu präkolumbischen archäologischen Stätten wie Machu Picchu und einer Hospitation an der indigenen Waldorfpädagogik-inspirierten Kusi Kawsay Andean School. Übergeordnetes Thema der Reise ist das gemeinsame Erforschen der Frage, welche Rolle indigene Weisheiten und Praktiken in der Zukunft der Waldorfpädagogik spielen können.
26. März 2026 · 1 Min.

Nachricht · DE
Im Oktober 2024 startete die Alanus-Hochschule für Kunst und Gesellschaft in Kooperation mit der Gemeinde Alfter ein kunsttherapeutisches Projekt mit Kindern aus geflüchteten Familien. Einmal wöchentlich haben Studierende der Kunsttherapie, unterstützt von ihren Professorinnen und Professoren, einen Raum geöffnet, in dem sich Kinder und Jugendliche im Alter zwischen 5 und 14 Jahren mit verschiedensten Kunstmaterialien ausdrücken konnten. Worte für ihre Fluchterfahrungen zu finden, kann vor allem für sehr junge Menschen schwierig sein. Der Ausdruck mit Ton, Farbe und Papier kann eine alternative Stimme bieten. Die in den Workshops entstandenen Werke können noch bis zum 29. April im Rathaus der Gemeinde Alfter besichtigt werden. Die Malereien, Collagen und Plastiken bieten einen persönlichen Einblick in die Erfahrungen, Erinnerungen und Wünsche der Kinder. Die Ausstellung zeigt, wie Kunst Begegnung, Austausch und Integration unterstützen kann.
26. März 2026 · 1 Min.

Veranstaltung · DE
Berlin, Deutschland. Acht Vorträge erkunden Steiners Ideen aus heutiger Perspektive.
26. März 2026 · 1 Min.

Faust · DE
«Zum Schauderfeste dieser Nacht, wie öfter schon, Tret’ ich einher, Erichtho, ich, die düstere»
26. März 2026 · 1 Min.

Pädagogik · DE
Wo richtet sich heute der Ruf an die menschliche Seele? Wo an das Menschenbild im Sinne der Anthroposophie? Und wo an die Frage nach der Menschenwürde, vor dem Hintergrund aktueller Herausforderungen? Wie können wir es schaffen, die Wärme des Herzens in uns selbst und im zwischenmenschlichen Raum zu bewahren? Die argentinische Waldorflehrerin Maria Nardini erzählt in ihrem Vortrag davon, wie sie und andere in anthroposophischen Initiativen tätige Menschen in Argentinien diese Fragen immer wieder für sich und gemeinsam beantworten. In einem Exkurs zur Geschichte der Anthroposophie in Lateinamerika beschreibt sie, welche Menschen diese dorthin gebracht haben, welche kulturellen und sprachlichen Spannungen es zu überwinden galt, wie die ersten Waldorfschulen entstanden sind, wie Krisen kamen und neue Wege aufzeigten. Nardini teilt zudem ihre eigenen Erfahrungen, als Kind in Argentinien aufzuwachsen und später dort als Pädagogin zu arbeiten. Zum Abschluss stellt sie eine weitere Frage: Wie können wir durch Begegnung eine würdigere Zukunft für die nächste Generation gestalten?
26. März 2026 · 1 Min.

Nachricht · DE
Durch das Leben zu gehen und dabei mit den eigenen Sinnen verbunden zu bleiben, ist nicht immer leicht: Zu sehr leben wir in einer Welt der permanenten Reizüberflutung. Informationen, Bilder und Ansprüche prasseln auf uns ein, bis es unausweichlich scheint, als Konsequenz und auch als Selbstschutz abzustumpfen. Eine Beziehung zu den eigenen Sinnen aufzubauen, eröffnet jedoch gleichzeitig einen Zugang zu mehr innerer Wachheit, Inspiration und Fülle. Gibt es also doch Wege zu einem sinnerfüllten Sein? Der zwölfmonatige, deutschsprachige Onlinekurs ‹Perception›, deutsch: ‹Wahrnehmung›, basiert auf der Idee, dass es anstatt nur fünf Sinne ganze zwölf Sinne gibt, und er vermittelt den Teilnehmenden, wie sie mit diesen in Kontakt kommen können. Die Kursleitenden arbeiten unter anderem mit den Grundlagen der anthroposophischen Kunsttherapie. Die Inhalte fokussieren sich auf eine Feinabstimmung der eigenen Wahrnehmung in allen Lebenssituationen. Der Kurs findet zweimal jährlich im März und September statt. Vorerfahrungen sind nicht notwendig.
17. März 2026 · 1 Min.

Veranstaltung · DE
Chestnut Ridge, USA. Die anthroposophische Gemeinschaft feiert ihren 100. Geburtstag.
17. März 2026 · 1 Min.

Veranstaltung · DE
Châteauneuf-de-Gadagne, Frankreich. Öffentliches Forum zu einem konstruktiven Umgang mit künstlicher Intelligenz.
17. März 2026 · 1 Min.
