Rubrik

Ausgabe 18/2026

14 Beiträge

Wer bin ich?

Wer bin ich?

In seinem WDR-Beitrag ‹Wer bin ich 2.0 – Das Höhere Selbst› stellt der Radioautor Christian Seebaum existenzielle Fragen: Was ist das Höhere Selbst? Wer antwortet, wenn wir auf der Suche nach Klarheit und Wahrheit sind? Wie findet man sein eigenes Ich? Und wofür soll das eigene menschliche Leben eigentlich gut sein? Diese Fragen stellt die äußere Welt nicht, wir müssen sie uns selbst stellen, im Inneren. Viele Menschen tun dies, wenn sie eine Krise erleben. Manche stellen sich die Fragen einfach so. Seebaum bekommt Antworten bei mehreren Menschen und aus diversen Weltanschauungen: in der hinduistischen Philosophie Vedanta, im Buddhismus und auch in der Anthroposophie. Er spricht mit Martin, der Sinn in Rudolf Steiners Werk ‹Die Philosophie der Freiheit› findet; in Steiners Anregung, das eigene Leben in einem größeren Zusammenhang zu betrachten, rote Fäden zu sehen, und auf etwas zu vertrauen, das größer ist als wir selbst. Der Beitrag ist noch bis 10. April 2027 in der WDR-Mediathek verfügbar.

Paula Boslau · 30. April 2026 · 1 Min.

Wärme, Rhythmus, Stabilität

Wärme, Rhythmus, Stabilität

Wärme, Rhythmus und Stabilität – das sind die Qualitäten, die vor allem kleine Kinder nach einem traumatischen Erlebnis brauchen, sagt Cansu Kaygısız Vardar, Waldorfpädagogin und notfallpädagogische Projektleiterin in der Türkei. Vardar war als Notfallpädagogin im Einsatz, kurz nachdem eines der stärksten Erdbeben der letzten hundert Jahre im Südosten der Türkei ein Feld der Zerstörung hinterlassen hatte. Ihre Arbeit konzentrierte sich auf die Einrichtung von Kinderschutzzentren, in denen die kleinsten Betroffenen Sicherheit und Geborgenheit finden können. Räume zum Malen, Spielen, Rennen, Singen und Geschichten-Erzählen. In einem Text für die Freunde der Erziehungskunst Rudolf Steiners berichtet Vardar von ihren Eindrücken und vor allem davon, wie sich innerhalb weniger Monate die sichtbaren Anzeichen von Stress und Angst bei den Kleinkindern zu Spiel, Lachen und mehr Leichtigkeit wandelten. Drei Jahre nach dem Erdbeben ist das Leben in dem betroffenen Gebiet zwar immer noch nicht vollständig zur Normalität zurückgekehrt. So bieten die notfallpädagogischen Intervention weiterhin Entlastung, für Kinder und ihre Mütter.

Paula Boslau · 30. April 2026 · 1 Min.

Liebe und Freiheit

Liebe und Freiheit

Basel, Schweiz. ‹Heilkraft der Liebe – Heilkraft der Kunst› ist eine neue Gesprächsreihe, die von der Heart-Based Medicine Foundation und dem Philosophicum Basel organisiert wird. Im April fand die erste Veranstaltung unter der Frage ‹Kann uns die Liebe befreien?› statt. Ausgehend von dem Film ‹Die Frau mit den 5 Elefanten› über die Dostojewski-Übersetzerin Swetlana Geier und von Dostojewskis Werk, ging es an dem Abend um Freiheit, Liebe, Kunst und Heilung. Luke Wilkins, Schriftsteller und Co-Kurator der Reihe, im Interview.

Paula Boslau · 30. April 2026 · 1 Min.

Konvent – Bühne – Sektionen

Konvent – Bühne – Sektionen

Zur Generalversammlung präsentierte Justus Wittich den Jahresbericht der Allgemeinen Anthroposophischen Gesellschaft. Was während der Zusammenkunft von Constanza Kaliks, Stefan Hasler, Ueli Hurter und ihm vorgetragen wurde, findet sich dort schriftlich neben Einblicken in alle zwölf Sektionen und die Bühne. Auf 52 Seiten, mit Fotos der ‹Faust›-Produktion von Andrea Pfaehler/Rafael Tavares bebildert, gibt es für Mitglieder zum Download diese reiche Dokumentation wissenschaftlichen, künstlerischen und sozialen Schaffens. Die Sektionsfelder gliedern sich dabei in die Arbeitsfelder ‹Mensch werden› durch ‹Heilen›, ‹Natur›, ‹Kultur› und ‹Soziales›. Überschrieben ist der Bericht mit dem Motiv der Generalversammlung, das sich über ein Jahr erstreckt: ‹Wege des Vertrauens›. Diesem Grundzug menschlichen Miteinanders gingen die Beiträge an der Generalversammlung nach und gipfelten in dem im Eingang des Berichtes beschriebenen Konvent zur Ausarbeitung neuer Statuten für die Allgemeine Anthroposophische Gesellschaft.

Redaktion · 29. April 2026 · 1 Min.

Neue Statuten bis 2027?

Neue Statuten bis 2027?

Die Anthroposophische Gesellschaft führt ihren Erneuerungsprozess weiter: Der Entwurf für neue Statuten wurde den Mitgliedern auf der Generalversammlung vom 17. bis 19. April vorgestellt und an alle Mitglieder weltweit mit der Bitte um Rückmeldung verschickt. Die Versammlung bestätigte Sebastian Bauer als neuen Schatzmeister und würdigte gemeinsam mit den Verantwortlichen der Rudolf-Steiner-Nachlassverwaltung den Abschluss der Rudolf-Steiner-Gesamtausgabe.

Sebastian Jüngel · 29. April 2026 · 1 Min.