
Mysteriendrama der Würde und der Freiheit
Steffen Hartmann hat ‹Der Ruf des Montecorvo› neu herausgegeben. Das Drama von Paolo Gentilli klingt mit Rudolf Steiners 100. Todestag zusammen.
Salvatore Lavecchia · 07. Mai 2026 · 3 Min.
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Steffen Hartmann hat ‹Der Ruf des Montecorvo› neu herausgegeben. Das Drama von Paolo Gentilli klingt mit Rudolf Steiners 100. Todestag zusammen.
Salvatore Lavecchia · 07. Mai 2026 · 3 Min.

Zum Buch von Caroline Chanter und Georg Müller: ‹Der Menschheitsrepräsentant. Die Holzplastik Rudolf Steiners zeichnend erleben›.
Thorsten Steen · 07. Mai 2026 · 1 Min.

Zum Meditationskolloquium der Naturwissenschaftlichen Sektion am Goetheanum vom 29. bis 31. Mai 2026.
Wilburg Keller Roth · 07. Mai 2026 · 1 Min.

Wo die Natur sich als Wind oder Flut bewegt, da dachten die Griechen der Antike Naturwesen, die Nymphen. Die Nereiden, hundert Töchter des Nereus, wie Platon erzählt, sind solche auf Delfinen reitenden Elementarwesen im Mittelmeer. Kalypso, die sich in Odysseus verliebt, ist eine der bekanntesten und Galatea, die ‹Milchweiße›, die schönste unter ihnen. Bei Homer ist sie mit dem einäugigen Riesen Polyphem verbunden – derselbe Mythos wie später das Märchen ‹Die Schöne und das Biest›: Schönheit macht das Hässliche schön. Bei Ovid ist sie eine Statue von solcher Schönheit, dass sich der Bildhauer in sein Werk verliebt und Aphrodite ihr darauf das Leben schenkt. Schönheit macht lebendig! Das nimmt Goethe für den ‹Faust›. Dort will der Kunstmensch Homunculus lebendig werden und stürzt sich dazu in diese Naturschönheit. Auch hier: «Das Ewig-Weibliche zieht uns hinan.»
Redaktion · 07. Mai 2026 · 1 Min.

Die zweite Amtszeit von Justus Wittich als Vorstand und Schatzmeister der Allgemeinen Anthroposophischen Gesellschaft am Goetheanum endete im April 2026 – nach 14 Jahren Tätigkeit und mit dem Erreichen seines 70. Lebensjahres.
Sebastian Jüngel und Wolfgang Held · 07. Mai 2026 · 2 Min.

In ihrem Vortrag bei der Internationalen Jahreskonferenz 2025 der Medizinischen Sektion am Goetheanum blickt Tania Prince, ausgebildete Pflegerin und Koordinatorin bei Young Impulses in Anthroposophic Medicine (YIAM), auf die Erneuerung der Mysterien aus Sicht der Pflege. Sie legt dabei einen besonderen Fokus auf die Frage nach der Bedeutung von Christus im medizinischen Kontext. In ihre Reflexionen zu 100 Jahren Anthroposophischer Pflege bindet sie ihre eigenen Erfahrungen ein, beispielsweise ihre Arbeit als Krankenschwester in kalten, unpersönlichen Notaufnahmen und ihre Reise nach Indien, wo sie mit buddhistischen Philosophien und der indischen Heilkunst Ayurveda in Kontakt kam. Sie führt aus, wie Wärme, Licht und inneres Engagement die Pflege heute erneuern und pflegerische Fürsorge in einer immer schnelleren und digitalisierten Welt unterstützen können.
Redaktion · 07. Mai 2026 · 1 Min.

Ein Kind, das der Eltern entbehrt, malt sich die Mutter mit Kreide auf den Boden und legt sich in das Bild und schläft ein. Ein Fotograf hält das berührende Bild fest. Offenbar trägt das Kind die Form der Mutter in sich. So tragen wir ein Kind in uns, das wir ebenso brauchen, wie umgekehrt das Kind auf Eltern angewiesen ist. Vor vierzig Jahren wurde in der Psychotherapie das Konzept des ‹inneren Kindes› entwickelt, das sich in der Traumatherapie als fruchtbar erwies. Die Psychotherapeutinnen Erika Chopich und Margaret Paul haben in ihrem Buch ‹Aussöhnung mit dem inneren Kind› 1990 die Notwendigkeit, dieses Kind mit dem liebevollen inneren Erwachsenen in Kontakt zu bringen, im Blick. Was ist das innere Kind? Es entsteht aus dem spontanen Fühlen des Menschen, das oft früh enttäuscht wird. Es erlebt ungehemmt die Skala der Gefühle wie Freude und Schmerz, Glück und Trauer. Es wird mit Fühlen, Erleben und Sein in Zusammenhang gebracht, während Erwachsene für Denken, Handeln und Machen stehen und von gehemmten Gefühlen beherrscht werden. Das innere Kind ist die Quelle der Genialität eines Menschen. Wird es enttäuscht, kapselt es sich ab.
Martin Kollewijn · 07. Mai 2026 · 1 Min.