Rubrik

Ausgabe 9/2026

17 Beiträge

Neue Saaten

Neue Saaten

Biodynamische Praktiken werden in der neuseeländischen Landwirtschaft seit etwa 1928 angewendet. Die Biodynamic Farming and Gardening Association wurde 1939 offiziell gegründet. Seitdem ist die Zahl der biodynamisch arbeitenden Gärtner, Landwirtinnen und Winzer in Neuseeland, das von den indigenen Māori Aotearoa genannt wird, stetig gewachsen. Einmal jährlich kommen Vertreterinnen und Vertreter, die in der Biodynamik tätig sind oder sich für eine Umstellung interessieren, bei einer Konferenz zusammen. Dieses Jahr findet das Treffen vom 29. bis 30. August statt. Der Titel ‹New Seeds: Growing the Future of Biodynamics›, deutsch: ‹Neue Saaten: Die Zukunft der Biodynamik anbauen›, weist auf die Zukunftsorientierung des Konferenzprogramms hin: Vorträge, Gesprächsrunden und Workshops sind geprägt von der Frage, wie die Biodynamik immer wieder neu gedacht und praktiziert werden kann, sodass sie einen frischen Zugang zu aktuellen Herausforderungen in der Landwirtschaft bietet.

Redaktion · 25. Februar 2026 · 1 Min.

Vertikale Gemeinschaftsbildung

Vertikale Gemeinschaftsbildung

Wer sich mit geschärfter Aufmerksamkeit seiner Umwelt zuwendet, wird feststellen, dass es mehr wahrzunehmen gibt als das Offensichtliche. Vertikal gedacht ist die Welt – und auch die eigene Seele – voll von Stimmungen, von Anwesenheit und Präsenz, von geistigen Wesen. Das Kolloquium ‹Vertikale Gemeinschaftsbildung›, das vom 8. bis 10. Mai von der Initiative Anthroposophische Meditation (IAM) in Zusammenarbeit mit der Anthroposophischen Gesellschaft Deutschland organisiert wird, widmet sich der Frage, wie individuelle und gemeinschaftliche Meditation dabei helfen kann, mit diesen feinen Schwingungen in Kontakt zu kommen und gut mit ihnen zu leben. Der Austausch mit anderen ist zentraler Bestandteil des Fachkolloquiums; es wird gemeinsam geübt und in Gesprächsrunden über das Erlebte diskutiert. Die Worte Anwesenheit, Verbindlichkeit und Inspirationsgemeinschaft bieten dabei eine thematische Fokussierung. Die Veranstaltung ist offen für alle Interessierten.

Redaktion · 25. Februar 2026 · 1 Min.

Himmlische Wurzeln

Himmlische Wurzeln

Betrachtet die Pflanze: Sie besitzt zwei Weisen des Seins. Die Blüte trägt ein vergängliches Ich, die Wurzel ein beharrendes Ich. Vielleicht sind wir ebenso beschaffen und bergen irgendwo in uns ein latentes Ich – Quell und Herd unserer aufeinanderfolgenden Existenzen, Wurzel unserer abwechselnden Entfaltungen, zentrale Seele, die wir nach jedem unserer Tode in den Tiefen des Unendlichen wiederfinden. Dort, sofern dieser Hypothese irgendein Grund innewohnt, ruht und erwartet uns das kollektive Bewusstsein aller unserer getrennten Leben und die wahre Einheit unseres Ich.

Victor Hugo · 25. Februar 2026 · 1 Min.

Eine Lichtgestalt in Davos

Eine Lichtgestalt in Davos

Davos, 21. Januar 2026 – eine andere Geschichte des World Economic Forum. Schwarze Limousinen schieben sich durch die Hauptstraße von Davos. Schwere Fahrzeuge, Sicherheitskräfte, Absperrungen. Das vertraute Bild des Weltwirtschaftsforums (WEF): konzentriert, abgeschirmt, zielgerichtet. Menschen in dunklen Mänteln eilen von Termin zu Termin, die Zukunft der Welt in dichten Programmen verhandelt. Und dann, am Bubenbrunnenplatz, hält etwas inne. Mitten im Strom des WEF steht plötzlich eine leuchtende Figur. Größer als die Menschen, die sie umgeben. Still. Ohne Worte. Sie stellt keine Forderungen, sie erhebt …

Team des World Child Forum · 24. Februar 2026 · 1 Min.