
Kraft in der Erziehung
War es früher die äussere Kraft, die Autorität und Dominanz verlieh, ist es heute die innere Kraft der Erziehenden – ein Geschenk an die Kinder, damit diese ihre Freiheit erobern können.
Clara Aerts · 26. März 2026 · 8 Min.
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War es früher die äussere Kraft, die Autorität und Dominanz verlieh, ist es heute die innere Kraft der Erziehenden – ein Geschenk an die Kinder, damit diese ihre Freiheit erobern können.
Clara Aerts · 26. März 2026 · 8 Min.

‹Güte› bedeutet, echte Fürsorge und Mitgefühl in hilfreichem Handeln zu zeigen, ohne eine Gegenleistung zu erwarten. Die Etymologie des Wortes ‹Kindness› stammt aus dem Altenglischen und leitet sich vom Wort ‹kynd› ab, das die eigenen Verwandten oder Familienmitglieder bezeichnet. In dieser Zeit, von der Mitte des 5. bis zum 12. Jahrhundert, bedeutete Güte, seine Familie mit mitfühlender Güte zu behandeln. Seitdem hat sich die Gesellschaft weiterentwickelt und das Wort ‹Güte› beinhaltet auch die Tugend, alle Menschen universell mit Herzensgüte zu behandeln. Der Ursprung des Wortes ‹kind›, im Deutschen ‹Kind›, hat ebenfalls eine ähnliche Wurzel. Das kleine Kind ist voll unschuldiger Güte, frisch aus der spirituellen Welt, sehnt sich aber danach, von denen, die sich um es kümmern, zu lernen, wie man Güte zeigt.
Laurie Clark · 26. März 2026 · 7 Min.

Hannover, Deutschland / Harduf, Israel. Israelisch-arabische Friedensarbeit kennenlernen.
Redaktion · 09. März 2026 · 1 Min.

Es ist früh am Morgen und im Haus schläft alles noch. Der Himmel draußen ist klar. Ich sehe, wie sich die Berge im Sonnenlicht aufwärmen. Hier unten im Tal ist noch alles gefroren. Ein später Frost lässt den zarten Blüten wenig Chancen. Nur ein paar Pflaumen oder Birnen also in diesem Jahr. Vielleicht bleiben die Apfelbäume verschont, sie sind noch nicht in voller Blüte.
Yves Berger · 09. März 2026 · 3 Min.

Nicht der gesellschaftlichen Norm zu entsprechen, kann dazu führen, dass eine Person von ihrem Umfeld bewertet, angegriffen und ausgegrenzt wird. Übergewicht gehört dabei zu den sichtbaren Attributen, die als normabweichend wahrgenommen werden und oftmals mit Vorurteilen belastet sind. Mehrgewichtigen Menschen werden allerhand negative Eigenschaften zugeschrieben, wie zum Beispiel ein Mangel an Disziplin – dabei gibt es für Übergewicht viele Ursachen, die nichts mit persönlicher Motivation zu tun haben. Krankheit, genetische Veranlagung, traumatische Erlebnisse und strukturelle Benachteiligung sind alles Faktoren, die das Gewicht eines Menschen prägen können. Der österreichische Regisseur und ehemalige Waldorfschüler Florian Moses Bayer setzt sich in seinem neuen Kurzfilm ‹Die gemeinen Kleinigkeiten› mit den emotionalen Folgen von Mehrgewicht und der daraus resultierenden sozialen Stigmatisierung auseinander. Das Leben der Hauptfigur Josef dreht sich hauptsächlich um sein Gewicht. Erst eine unerwartete Begegnung mit einem Rapper und ein Pakt mit seiner besten Freundin bringen Veränderung in sein Leben. Bayer, der für ‹Die gemeinen Kleinigkeiten› beim Max-Ophüls-Filmfestival in Saarbrücken in der Kategorie Kurzfilm sowohl den Jury- als auch den Publikumspreis erhalten hat, thematisiert in der Geschichte von Josef auch größere Fragen rund um Selbstwert, Männlichkeit und Leistungsdenken. In Interviews erzählt er, wie seine Zeit an der Grazer Waldorfschule seine Kreativität schon früh gefördert hat, besonders durch das jährlich aufgeführte Theaterstück, regelmäßige Projektwochen und die generelle Atmosphäre des Ausprobieren-Dürfens.
Paula Boslau · 20. Februar 2026 · 1 Min.

In der Schule übt man das Interpretieren von Texten – in der Schule des Lebens dann Menschen lesen zu lernen: Wie deute ich Gesten, Blicke, Worte? Umso wichtiger ist das reine Wahrnehmen, bevor bloße Spekulationen handlungsleitend werden.
Andreas Laudert · 20. Februar 2026 · 4 Min.