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Junge Eurythmie

Junge Eurythmie

Eurythmie ist nicht nur Tanz und Bewegung; sie ist eine Kunstform, die Musik, Poesie und das Erzählen von Geschichten in sich aufnehmen kann, um sie dann als harmonische Synergie an das Publikum zurückzugeben. Dabei bietet die Eurythmie Menschen in jedem Alter ein künstlerisches Ausdrucksmittel. Vom 29. Juli bis 12. August findet an der Eurythmieschule Eurythmy Spring Valley im US-Bundesstaat New York ein eurythmischer Intensivkurs für junge Erwachsene im Alter von 17 bis 20 Jahren statt. Der Kurs öffnet für die Teilnehmenden einen fokussierten Raum, in dem sie sich mit der Kunst, der Bedeutung und der Kraft von Eurythmie auseinandersetzen können. Die jungen Tänzerinnen und Tänzer nehmen an täglichen Eurythmieproben teil, die als Vorbereitung für eine öffentliche Abschlussperformance dienen. Sommerlich abgerundet wird der Stundenplan durch kreative Schreibübungen, Musik, Spiele, Schwimmen und einen Ausflug nach New York City. Stipendien können beantragt werden.

Redaktion · 04. März 2026 · 1 Min.

Wirtschaft des Menschen

Wirtschaft des Menschen

Dient die Wirtschaft dem Menschen oder dienen die Menschen der Wirtschaft? Ausgehend von dieser Fragestellung veranstaltet die Akanthos-Akademie im Rudolf-Steiner-Haus in Stuttgart am 20. und 21. März ein Wochenendseminar mit dem Titel ‹Vom Zwang, dem Wirtschaftssystem zu dienen, zu einer Wirtschaft im Dienste des Menschen›. Das Seminar beginnt an der Wurzel: Wie ist das aktuelle Wirtschaftssystem entstanden? Wie funktioniert es? Was ist Geld? Welche Rolle spielt Geld im Wirtschaftssystem? Was ist Wachstum? Und ist Wachstum wirklich so wichtig, wie immer betont wird? Fakt ist, dass unser Wirtschaftssystem stets weniger sozial und nachhaltig wird. Im Seminar wird die Frage erörtert, ob es ein ökonomisches Modell geben kann, dessen Kern ein soziales Miteinander anstelle eines Gegeneinanders ist. Und wenn ja, wie das konkret aussehen könnte in einer Zeit, in der es nie da gewesene technologische und finanzielle Möglichkeiten gibt. Das Seminar richtet sich an alle Interessierten, die die Grundlagen der Wirtschaft ganzheitlich verstehen und sich von konkreten Gestaltungspotenzialen inspirieren lassen möchten.

Redaktion · 04. März 2026 · 1 Min.

Neue Saaten

Neue Saaten

Biodynamische Praktiken werden in der neuseeländischen Landwirtschaft seit etwa 1928 angewendet. Die Biodynamic Farming and Gardening Association wurde 1939 offiziell gegründet. Seitdem ist die Zahl der biodynamisch arbeitenden Gärtner, Landwirtinnen und Winzer in Neuseeland, das von den indigenen Māori Aotearoa genannt wird, stetig gewachsen. Einmal jährlich kommen Vertreterinnen und Vertreter, die in der Biodynamik tätig sind oder sich für eine Umstellung interessieren, bei einer Konferenz zusammen. Dieses Jahr findet das Treffen vom 29. bis 30. August statt. Der Titel ‹New Seeds: Growing the Future of Biodynamics›, deutsch: ‹Neue Saaten: Die Zukunft der Biodynamik anbauen›, weist auf die Zukunftsorientierung des Konferenzprogramms hin: Vorträge, Gesprächsrunden und Workshops sind geprägt von der Frage, wie die Biodynamik immer wieder neu gedacht und praktiziert werden kann, sodass sie einen frischen Zugang zu aktuellen Herausforderungen in der Landwirtschaft bietet.

Redaktion · 25. Februar 2026 · 1 Min.

Vertikale Gemeinschaftsbildung

Vertikale Gemeinschaftsbildung

Wer sich mit geschärfter Aufmerksamkeit seiner Umwelt zuwendet, wird feststellen, dass es mehr wahrzunehmen gibt als das Offensichtliche. Vertikal gedacht ist die Welt – und auch die eigene Seele – voll von Stimmungen, von Anwesenheit und Präsenz, von geistigen Wesen. Das Kolloquium ‹Vertikale Gemeinschaftsbildung›, das vom 8. bis 10. Mai von der Initiative Anthroposophische Meditation (IAM) in Zusammenarbeit mit der Anthroposophischen Gesellschaft Deutschland organisiert wird, widmet sich der Frage, wie individuelle und gemeinschaftliche Meditation dabei helfen kann, mit diesen feinen Schwingungen in Kontakt zu kommen und gut mit ihnen zu leben. Der Austausch mit anderen ist zentraler Bestandteil des Fachkolloquiums; es wird gemeinsam geübt und in Gesprächsrunden über das Erlebte diskutiert. Die Worte Anwesenheit, Verbindlichkeit und Inspirationsgemeinschaft bieten dabei eine thematische Fokussierung. Die Veranstaltung ist offen für alle Interessierten.

Redaktion · 25. Februar 2026 · 1 Min.

Malen als Hingabe

Malen als Hingabe

Sich hinzugeben erfordert von uns, das eigene Selbst ganz still werden zu lassen, um in das andere einzutreten. Dieser Zustand der Hingabe wird in der Psychologie auch als Flow bezeichnet und bedeutet so viel wie ‹im Fluss sein›. Wir vergessen die Zeit und fühlen uns im Einklang mit dem, was wir tun. Kunst zu machen, ist eine mögliche Aktivität, mit der wir diesen Zustand der Hingabe und Kohärenz erreichen können. Vom 25. Februar bis 29. April bietet die Bildungsinitiative Free Columbia den Onlinekurs ‹Painting as Devotion›, deutsch: ‹Malen als Hingabe›, unter der künstlerischen Leitung von Laura Summer an. In dem Kurs lernen die Teilnehmenden das hingebungsvolle Malen. Sie üben sich darin, in die Essenz von Subjekt und Objekt einzutreten und von diesem Ort aus zu malen, frei von intellektuellen Konzepten und Erwartungen an das fertige Bild. Dieses sieht am Ende vielleicht ganz anders aus als in vorangegangenen Vorstellungen. Der Kurs findet auf Englisch statt.

Redaktion · 20. Februar 2026 · 1 Min.

Die Zukunftsgestaltenden

Die Zukunftsgestaltenden

Optimistisch in die Zukunft blicken? Das fällt bei allem, was derzeit auf der Welt passiert, nicht leicht. Vor allem jüngere Menschen kommen nicht umhin, sich zu fragen, wie die anhaltenden Krisen sich in den kommenden Dekaden auf ihr Leben auswirken werden. Eine kleine Gruppe von ihnen blickt jedoch hoffnungsvoll in die Zukunft, mit Begeisterung und Engagement. Sie nennen sich ‹The Future Shapers›, deutsch: ‹die Zukunftsgestaltenden›, sind bis zu 40 Jahre alt und haben sich innerhalb des internationalen Netzwerks der Sektion für Heilpädagogik und inklusive soziale Entwicklung zusammengefunden. Sie alle sehen ihre Aufgabe darin, für mehr Inklusion und bessere soziale Bedingungen in der Welt zu sorgen – jedoch nicht allein, sondern verbunden und in regelmäßigem Austausch. Sie treffen sich online, organisieren Konferenzen und Arbeitsgruppen. Einige dieser jungen Zukunftsgestal-tenden berichten in kurzen Videos auf der Webseite der Sektion von ihrer Arbeit, ihrer Inspiration und ihrem Antrieb.

Redaktion · 20. Februar 2026 · 1 Min.

WaldiGPT

WaldiGPT

ChatGPT ist derzeit in aller Munde – viele schätzen das KI-Werkzeug als scheinbar unerschöpfliche Wissensquelle; viele andere stehen ihm mit Misstrauen und Kritik gegenüber. Auch an Waldorfschulen wird die Verwendung von ChatGPT diskutiert. Die Waldorfschule im österreichischen Klagenfurt hat nun ihre eigene Version entwickelt: WaldiGPT ist vor allem für Eltern, Bezugspersonen und Lehrkräfte gedacht und bietet waldorfpädagogisch fundierte und praxisnahe Antworten bei Fragen zur kindlichen Entwicklung, zu Unterrichtsmethoden und zum pädagogischen Alltag. Die KI ist dabei sowohl kostenlos nutzbar als auch als kostenpflichtiges Abo-Modell mit erweiterten Funktionen verfügbar. Der Start von WaldiGPT wird an der Schule von einem medienpädagogischen Projekt begleitet, das die Schülerinnen und Schüler an einen reflektierten Umgang mit künstlicher Intelligenz heranführt.

Redaktion · 20. Februar 2026 · 1 Min.