
Schauder zum Fest
«Zum Schauderfeste dieser Nacht, wie öfter schon, Tret’ ich einher, Erichtho, ich, die düstere»
Redaktion · 26. März 2026 · 1 Min.
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«Zum Schauderfeste dieser Nacht, wie öfter schon, Tret’ ich einher, Erichtho, ich, die düstere»
Redaktion · 26. März 2026 · 1 Min.

Kleine Menschen, großes Wirken – Kleinkindzeichnungen aus aller Welt und ihre gemeinsame Sprache.
Wolfgang Held · 26. März 2026 · 1 Min.

Die Birke im Südosten des Goetheanum war zwischen 60 und 80 Jahre alt und drohte beim nächsten Sturm auf die Schreinereigebäude neben dem Goetheanum zu stürzen. Jetzt wurde sie gefällt, wobei ein Stück des Stammes beim schrittweisen Kappen beinahe ein Fenster des alten Gebäudes eingeschlagen hätte. Die Geländegruppe am Goetheanum hat ein Baumkonzept erstellt, nach dem einige kranke Bäume gefällt und durch neue Pflanzungen ersetzt werden. Im Fall der Birke sollen allerdings Büsche den Hang schützen und so der Schreinerei mehr Licht lassen. Hinter dem Glashaus im Norden des Goetheanum wird eine alte große Weide gefällt. Dort wächst bereits ein Walnussbaum, der so gefördert werden soll. Eine Linde unweit der Rudolf-Steiner-Halde und eine Ulme beim Heizhaus werden nachgepflanzt.
Redaktion · 17. März 2026 · 1 Min.

Jan Göschel, Co-Leitender der Sektion für Heilpädagogik und inklusive soziale Entwicklung, sprach kürzlich vor den Mitarbeitenden des Goetheanum über Forschung auf seinem Arbeitsfeld.
Wolfgang Held · 17. März 2026 · 2 Min.

Mexikanische Landwirtinnen und Landwirte sind wie in vielen anderen Ländern der Welt mit Unterdrückung, Enteignung, politischer Vernachlässigung und dem Druck durch die industrialisierte Landwirtschaft konfrontiert. Im Zentrum Mexikos hat sich vor fast 50 Jahren eine Vereinigung indigener Genossenschaften gebildet, die gemeinsam diesen Widrigkeiten trotzen. Die Vereinigung nennt sich Tosepan Titataniske, was auf Deutsch so viel heißt wie ‹Gemeinsam werden wir es schaffen›. 64 Prozent ihrer Mitglieder sind Frauen, 53 000 der Mitglieder betreiben eine biologische Landwirtschaft. Die Genossenschaften verwalten sich in Versammlungen selbst und haben ihre eigenen Schulen, ein Netzwerk für Ökotourismus, ein finanzielles System, ein Gesundheitswesen und ein Mobilfunknetz aufgebaut. Ihr Widerstand gegen Bergbau und andere ökologisch destruktive Bauprojekte war immer wieder erfolgreich. Die Arbeit von Tosepan Titataniske ist verwurzelt in Spiritualität, mit dem Ziel, einen ‹Himmel auf Erden› zu schaffen.
Redaktion · 17. März 2026 · 1 Min.

Ita Wegmans 150. Geburtstag am 22. Februar fiel auf einen Sonntag, sodass die Feierlichkeiten am Goetheanum wie auch an vielen anderen Orten an dem eigentlichen Datum stattfinden konnten. Mit 250 Teilnehmenden feierten Therapeuten und Ärztinnen die außergewöhnliche Gründerin. Mirela Faldey hatte die Schreinerei am Goetheanum mit großformatigen Porträts von der Medizinerin geschmückt. Eingerahmt von Musik und Eurythmie gab es biografische und therapeutisch-medizinische Beiträge, die in einem offenen Gespräch mündeten, in dem zahlreiche Tätige ihre persönlichen Perspektiven auf Ita Wegman skizzierten. Zum Abschluss präsentierte Peter Selg einen zwölfminütigen Film, den das Ita-Wegman-Institut erhalten hat. Der Schularzt Leendert Mees hatte Anfang der 30er-Jahre Momente an der Waldorfschule Den Haag eingefangen. In dem Film ohne Ton mit Schwenks auf dem Schulhof und im Lehrerzimmer ist auch eine Sequenz mit Ita Wegman zu sehen. Kurz kommen auch die Anthroposophen Herbert Hahn und Elisabeth Vreede ins Bild. Das einzigartige Dokument gibt einen berührenden Eindruck von dem kamerascheuen Habitus der Schülerinnen und Schüler und auch von Ita Wegman vor bald 100 Jahren. Peter Selg kündigte an, den Film in näherer Zukunft im Großen Saal erneut zu zeigen.
Redaktion · 09. März 2026 · 1 Min.

Neu auf die Bühne kam Goethes ‹Faust› im Herbst 2025 in der Inszenierung von Andrea Pfaehler und Rafael Tavares (Eurythmie-Regie).
Wolfgang Held · 09. März 2026 · 2 Min.

‹Die weiße Schlange› gehört zu den Märchen aus der Feder der Brüder Grimm. Es erzählt die Geschichte eines Dieners am Königshof, der die Sprache der Tiere spricht. Diese Fähigkeit und sein mitfühlendes Herz kommen ihm zugute, als er drei Aufgaben lösen muss, um die Hand der Königstochter zu gewinnen. Das Goetheanum-Eurythmie-Ensemble hat das Märchen tänzerisch auf die Bühne gebracht. Die Mitglieder des Regieteams aus Marianne Dill, Ioana Farcasanu und Nicolas Prestifilippo sprechen mit Stefan Hasler für die Interviewreihe ‹Eurythmie im Gespräch› darüber, wie die Produktion entstanden ist. Dafür beantworten sie die Fragen, wie man ein Märchen für eine eurythmische Umsetzung auswählt und wie man ein einheitliches Konzept entwickelt, das Bühnenbild, Kostüme und Musik harmonisch zusammenbringt. Sie schauen außerdem auf die Rätsel, die das alte Märchen in sich birgt, und wie sie durch Eurythmie in bewegte Bilder verwandelt werden können.
Redaktion · 09. März 2026 · 1 Min.

Die Medizinische Sektion bietet regelmäßig dialogische Onlineveranstaltungen zu aktuellen Themen an. Sowohl vor Ort als auch online zugeschaltet kann man am Gespräch teilnehmen. Am 3. März von 19 bis 20.30 Uhr folgt der nächste Austausch mit den Verantwortlichen der Sektion, Marion Debus, Karin Michael und Adam Blanning. An diesem Termin geht es um das Thema ‹Anthroposophische Medizin im Nationalsozialismus›. Als Gast stellt Peter Selg (gemeinsam mit Matthias Mochner und Susanne H. Gross) seine zehnjährige Forschungsarbeit zur Anthroposophischen Medizin im Nationalsozialismus (Ärzteschaft/Heilpädagogik/Pharmazie) vor. Im ‹Goetheanum› 48/2025 hat er dazu einen Artikel geschrieben: ‹Demeter-Dachau-Weleda›. Peter Selg spricht an dem Abend über Grundfragen und Herausforderungen der geschichtlichen Aufarbeitung, über Wege des Widerstandes, der Anpassung und der Kollaboration sowie über einzelne Persönlichkeiten. Im Anschluss an seine Ausführungen geht er auf Fragen aus dem Publikum ein. Die Veranstaltung wird nicht aufgezeichnet.
Redaktion · 04. März 2026 · 1 Min.

Die Freie Hochschule am Goetheanum bietet vermehrt Onlinekurse in englischer Sprache an. So auch die Sektion für Heilpädagogik und inklusive soziale Entwicklung (‹From inner development to inclusive social development›): Bart Vanmechelen – er gehört zum dreiköpfigen Leitungsteam – bietet gegenwärtig einen dreigliedrigen Kurs ‹Von der inneren zur inklusiven sozialen Entwicklung› an. Im kommenden zweiten Modul geht es um die Fähigkeit, Entwicklungsräume zu öffnen. Diese sozialtherapeutische Kernkompetenz schult er an vier Abenden mit den Übungen von Rudolf Steiner aus dessen Heilpädagogischem Kurs. Ziel ist es, die individuellen Entwicklungsbedingungen jedes Menschen besser zu verstehen und Werkzeuge zu gewinnen, um diese Entwicklung zu ermöglichen, zu fördern und zu inspirieren. Da es sich dabei um ganz allgemeine soziale Kompetenzen handelt, richtet sich die Einladung auch an allgemein Interessierte.
Redaktion · 24. Februar 2026 · 1 Min.

Das Forschungsinstitut der Naturwissenschaftlichen Sektion veranstaltet wöchentlich wissenschaftliche öffentliche Kolloquien.
Wolfgang Held · 24. Februar 2026 · 1 Min.

Der Vortrag von Salvatore Lavecchia, Professor für Geschichte der antiken Philosophie, Dozent an der italienischen Universität von Udine, Mitforscher am Philosophicum in Basel und Autor mehrerer Bücher, ist eine Einladung an das Publikum, neu darüber nachzudenken, was es wirklich bedeutet, Mensch zu sein. Er führt dazu seine Untersuchungen zum Ich-Gefühl als Kernstück der Anthroposophie aus. Welche Rolle spielt es in der lebendigen Begegnung zwischen Menschen im physischen Raum? Diese Begegnung wird laut Lavecchia erst durch den Sinnesorganismus ermöglicht: Durch das Anhören des anderen wird das Geheimnis des «gemeinsamen Fühlens» zur Revolution. Das Ich ist kein geschlossener Punkt, sondern eine sich öffnende Realität, die den anderen aufnimmt und jeden authentischen Dialog begründet, der heute durch die digitale Welt bedroht ist.
Redaktion · 24. Februar 2026 · 1 Min.