
Europas Verantwortung
Karlsruhe, Deutschland. Öffentlicher Thementag beim Netzwerktreffen Soziale Dreigliederung.
Redaktion · 25. Februar 2026 · 1 Min.
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Karlsruhe, Deutschland. Öffentlicher Thementag beim Netzwerktreffen Soziale Dreigliederung.
Redaktion · 25. Februar 2026 · 1 Min.

Biodynamische Praktiken werden in der neuseeländischen Landwirtschaft seit etwa 1928 angewendet. Die Biodynamic Farming and Gardening Association wurde 1939 offiziell gegründet. Seitdem ist die Zahl der biodynamisch arbeitenden Gärtner, Landwirtinnen und Winzer in Neuseeland, das von den indigenen Māori Aotearoa genannt wird, stetig gewachsen. Einmal jährlich kommen Vertreterinnen und Vertreter, die in der Biodynamik tätig sind oder sich für eine Umstellung interessieren, bei einer Konferenz zusammen. Dieses Jahr findet das Treffen vom 29. bis 30. August statt. Der Titel ‹New Seeds: Growing the Future of Biodynamics›, deutsch: ‹Neue Saaten: Die Zukunft der Biodynamik anbauen›, weist auf die Zukunftsorientierung des Konferenzprogramms hin: Vorträge, Gesprächsrunden und Workshops sind geprägt von der Frage, wie die Biodynamik immer wieder neu gedacht und praktiziert werden kann, sodass sie einen frischen Zugang zu aktuellen Herausforderungen in der Landwirtschaft bietet.
Redaktion · 25. Februar 2026 · 1 Min.

Wer sich mit geschärfter Aufmerksamkeit seiner Umwelt zuwendet, wird feststellen, dass es mehr wahrzunehmen gibt als das Offensichtliche. Vertikal gedacht ist die Welt – und auch die eigene Seele – voll von Stimmungen, von Anwesenheit und Präsenz, von geistigen Wesen. Das Kolloquium ‹Vertikale Gemeinschaftsbildung›, das vom 8. bis 10. Mai von der Initiative Anthroposophische Meditation (IAM) in Zusammenarbeit mit der Anthroposophischen Gesellschaft Deutschland organisiert wird, widmet sich der Frage, wie individuelle und gemeinschaftliche Meditation dabei helfen kann, mit diesen feinen Schwingungen in Kontakt zu kommen und gut mit ihnen zu leben. Der Austausch mit anderen ist zentraler Bestandteil des Fachkolloquiums; es wird gemeinsam geübt und in Gesprächsrunden über das Erlebte diskutiert. Die Worte Anwesenheit, Verbindlichkeit und Inspirationsgemeinschaft bieten dabei eine thematische Fokussierung. Die Veranstaltung ist offen für alle Interessierten.
Redaktion · 25. Februar 2026 · 1 Min.

Nailsworth, England. Das Lernen als persönlich- und kollektiv-transformative Praxis.
Troy Vine · 25. Februar 2026 · 1 Min.

Dornach, Schweiz. Biografiearbeit auf anthroposophischer Grundlage als gemeinsamer Weg.
Cäcilia Weiligmann · 25. Februar 2026 · 1 Min.

Die Freie Hochschule am Goetheanum bietet vermehrt Onlinekurse in englischer Sprache an. So auch die Sektion für Heilpädagogik und inklusive soziale Entwicklung (‹From inner development to inclusive social development›): Bart Vanmechelen – er gehört zum dreiköpfigen Leitungsteam – bietet gegenwärtig einen dreigliedrigen Kurs ‹Von der inneren zur inklusiven sozialen Entwicklung› an. Im kommenden zweiten Modul geht es um die Fähigkeit, Entwicklungsräume zu öffnen. Diese sozialtherapeutische Kernkompetenz schult er an vier Abenden mit den Übungen von Rudolf Steiner aus dessen Heilpädagogischem Kurs. Ziel ist es, die individuellen Entwicklungsbedingungen jedes Menschen besser zu verstehen und Werkzeuge zu gewinnen, um diese Entwicklung zu ermöglichen, zu fördern und zu inspirieren. Da es sich dabei um ganz allgemeine soziale Kompetenzen handelt, richtet sich die Einladung auch an allgemein Interessierte.
Redaktion · 24. Februar 2026 · 1 Min.

Das Forschungsinstitut der Naturwissenschaftlichen Sektion veranstaltet wöchentlich wissenschaftliche öffentliche Kolloquien.
Wolfgang Held · 24. Februar 2026 · 1 Min.

Der Vortrag von Salvatore Lavecchia, Professor für Geschichte der antiken Philosophie, Dozent an der italienischen Universität von Udine, Mitforscher am Philosophicum in Basel und Autor mehrerer Bücher, ist eine Einladung an das Publikum, neu darüber nachzudenken, was es wirklich bedeutet, Mensch zu sein. Er führt dazu seine Untersuchungen zum Ich-Gefühl als Kernstück der Anthroposophie aus. Welche Rolle spielt es in der lebendigen Begegnung zwischen Menschen im physischen Raum? Diese Begegnung wird laut Lavecchia erst durch den Sinnesorganismus ermöglicht: Durch das Anhören des anderen wird das Geheimnis des «gemeinsamen Fühlens» zur Revolution. Das Ich ist kein geschlossener Punkt, sondern eine sich öffnende Realität, die den anderen aufnimmt und jeden authentischen Dialog begründet, der heute durch die digitale Welt bedroht ist.
Redaktion · 24. Februar 2026 · 1 Min.

Sich hinzugeben erfordert von uns, das eigene Selbst ganz still werden zu lassen, um in das andere einzutreten. Dieser Zustand der Hingabe wird in der Psychologie auch als Flow bezeichnet und bedeutet so viel wie ‹im Fluss sein›. Wir vergessen die Zeit und fühlen uns im Einklang mit dem, was wir tun. Kunst zu machen, ist eine mögliche Aktivität, mit der wir diesen Zustand der Hingabe und Kohärenz erreichen können. Vom 25. Februar bis 29. April bietet die Bildungsinitiative Free Columbia den Onlinekurs ‹Painting as Devotion›, deutsch: ‹Malen als Hingabe›, unter der künstlerischen Leitung von Laura Summer an. In dem Kurs lernen die Teilnehmenden das hingebungsvolle Malen. Sie üben sich darin, in die Essenz von Subjekt und Objekt einzutreten und von diesem Ort aus zu malen, frei von intellektuellen Konzepten und Erwartungen an das fertige Bild. Dieses sieht am Ende vielleicht ganz anders aus als in vorangegangenen Vorstellungen. Der Kurs findet auf Englisch statt.
Redaktion · 20. Februar 2026 · 1 Min.

Optimistisch in die Zukunft blicken? Das fällt bei allem, was derzeit auf der Welt passiert, nicht leicht. Vor allem jüngere Menschen kommen nicht umhin, sich zu fragen, wie die anhaltenden Krisen sich in den kommenden Dekaden auf ihr Leben auswirken werden. Eine kleine Gruppe von ihnen blickt jedoch hoffnungsvoll in die Zukunft, mit Begeisterung und Engagement. Sie nennen sich ‹The Future Shapers›, deutsch: ‹die Zukunftsgestaltenden›, sind bis zu 40 Jahre alt und haben sich innerhalb des internationalen Netzwerks der Sektion für Heilpädagogik und inklusive soziale Entwicklung zusammengefunden. Sie alle sehen ihre Aufgabe darin, für mehr Inklusion und bessere soziale Bedingungen in der Welt zu sorgen – jedoch nicht allein, sondern verbunden und in regelmäßigem Austausch. Sie treffen sich online, organisieren Konferenzen und Arbeitsgruppen. Einige dieser jungen Zukunftsgestal-tenden berichten in kurzen Videos auf der Webseite der Sektion von ihrer Arbeit, ihrer Inspiration und ihrem Antrieb.
Redaktion · 20. Februar 2026 · 1 Min.

ChatGPT ist derzeit in aller Munde – viele schätzen das KI-Werkzeug als scheinbar unerschöpfliche Wissensquelle; viele andere stehen ihm mit Misstrauen und Kritik gegenüber. Auch an Waldorfschulen wird die Verwendung von ChatGPT diskutiert. Die Waldorfschule im österreichischen Klagenfurt hat nun ihre eigene Version entwickelt: WaldiGPT ist vor allem für Eltern, Bezugspersonen und Lehrkräfte gedacht und bietet waldorfpädagogisch fundierte und praxisnahe Antworten bei Fragen zur kindlichen Entwicklung, zu Unterrichtsmethoden und zum pädagogischen Alltag. Die KI ist dabei sowohl kostenlos nutzbar als auch als kostenpflichtiges Abo-Modell mit erweiterten Funktionen verfügbar. Der Start von WaldiGPT wird an der Schule von einem medienpädagogischen Projekt begleitet, das die Schülerinnen und Schüler an einen reflektierten Umgang mit künstlicher Intelligenz heranführt.
Redaktion · 20. Februar 2026 · 1 Min.

Das Leben im House of Youth of Peace in Nagomari entwickelt sich rasant – manchmal schneller, als wir es selbst fassen können. Von Juni bis Dezember 2025 kümmerten sich nur drei junge Personen um Haus, Tiere und Garten. Das ist nicht viel, vor allem angesichts des Umfangs der zu erledigenden Aufgaben. Doch gerade diese enge Verbundenheit und die geteilte Verantwortung machen den besonderen Reiz der Gemeinschaft aus. Der Hof und das umliegende Land waren schon immer ein Ort der Begegnung. In den vergangenen Monaten kamen Freunde, Veranstaltungsteilnehmende und Gäste aus der Ukraine, aus Russland, Deutschland, der Schweiz, Frankreich, Großbritannien und aus der Türkei nach Nagomari. Gemeinsam arbeiteten wir an den unterschiedlichsten Themen – von biodynamischer Landwirtschaft bis Wirtschaft, vom Sprachenlernen bis zur Pädagogik. Im Sommer fand hier ein Ferienlager für Kinder statt, in dem die jungen Teilnehmenden lernten, miteinander und mit dem Hof in Beziehung zu treten. In diesem Jahr wurde das Haus nach und nach für den Alltag ausgestattet: Wir haben eine Heizung und ein Badezimmer installiert, einen permanenten Wasseranschluss verlegt und führen weiterhin Reparaturen durch, während wir uns um das umliegende Gelände kümmern, die Kühe versorgen, Walnussbäume beschneiden und Trauben ernten. Diese Arbeit ist anspruchsvoll, lehrt aber Verantwortung, Demut und echte Zusammenarbeit. Manchmal schlägt Begeisterung in Erschöpfung um, oder es mangelt an helfenden Händen, Zeit und Klarheit bei der Aufgabenverteilung. Die wichtigste Lektion bleibt, achtsam miteinander umzugehen – bei der gemeinsamen Arbeit, im Gespräch, in der Stille und in Momenten des Konflikts. Die Arbeit in Nagomari geht auch über praktische Aufgaben hinaus: Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf dem Sammeln und Teilen persönlicher Geschichten aus Kriegszeiten – Stimmen von Menschen, die auf verschiedenen Seiten von Grenzen leben. Diese Arbeit ist emotional, ethisch und organisatorisch herausfordernd, öffnet aber die Tür für eine verbindende Erinnerungskultur. Dialoge und gemeinsames kreatives und praktisches Arbeiten schaffen ein Fundament für Heilung und lehren uns gleichzeitig, Grenzen anzuerkennen. In diesem Spannungsfeld liegen sowohl unsere Verletzlichkeit als auch unser Potenzial. Wir danken der Software-ag-Stiftung, der Stiftung FGB, der GLS-Treuhand mit der Zukunftsstiftung Landwirtschaft und der Stiftung Evidenz für ihre finanzielle Unterstützung. Wir freuen uns immer über neue Begegnungen. Ein weiteres Jugendtreffen findet im April statt.
Leo Smyrnov · 20. Februar 2026 · 1 Min.