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Konvent – Bühne – Sektionen

Konvent – Bühne – Sektionen

Zur Generalversammlung präsentierte Justus Wittich den Jahresbericht der Allgemeinen Anthroposophischen Gesellschaft. Was während der Zusammenkunft von Constanza Kaliks, Stefan Hasler, Ueli Hurter und ihm vorgetragen wurde, findet sich dort schriftlich neben Einblicken in alle zwölf Sektionen und die Bühne. Auf 52 Seiten, mit Fotos der ‹Faust›-Produktion von Andrea Pfaehler/Rafael Tavares bebildert, gibt es für Mitglieder zum Download diese reiche Dokumentation wissenschaftlichen, künstlerischen und sozialen Schaffens. Die Sektionsfelder gliedern sich dabei in die Arbeitsfelder ‹Mensch werden› durch ‹Heilen›, ‹Natur›, ‹Kultur› und ‹Soziales›. Überschrieben ist der Bericht mit dem Motiv der Generalversammlung, das sich über ein Jahr erstreckt: ‹Wege des Vertrauens›. Diesem Grundzug menschlichen Miteinanders gingen die Beiträge an der Generalversammlung nach und gipfelten in dem im Eingang des Berichtes beschriebenen Konvent zur Ausarbeitung neuer Statuten für die Allgemeine Anthroposophische Gesellschaft.

Redaktion · 29. April 2026 · 1 Min.

Neue Statuten bis 2027?

Neue Statuten bis 2027?

Die Anthroposophische Gesellschaft führt ihren Erneuerungsprozess weiter: Der Entwurf für neue Statuten wurde den Mitgliedern auf der Generalversammlung vom 17. bis 19. April vorgestellt und an alle Mitglieder weltweit mit der Bitte um Rückmeldung verschickt. Die Versammlung bestätigte Sebastian Bauer als neuen Schatzmeister und würdigte gemeinsam mit den Verantwortlichen der Rudolf-Steiner-Nachlassverwaltung den Abschluss der Rudolf-Steiner-Gesamtausgabe.

Sebastian Jüngel · 29. April 2026 · 1 Min.

Digitale Medien: Was heißt hier ‹Kompetenz›?

Digitale Medien: Was heißt hier ‹Kompetenz›?

Die alltägliche Nutzung digitaler Medien ist ein Thema, das zwar schon länger relevant ist, aber weiterhin an Dringlichkeit zunimmt. Gerade an Schulen und im Elternhaus birgt es zwischen Erwachsenen und Kindern sowie Jugendlichen ein großes Spannungs- und Konfliktpotenzial. In ihrem medienpädagogischen Workshop laden Severin Pöchtrager, leitender Arzt am Kantonsspital Baselland und an der Klinik Arlesheim, und Ilja Karenovics, Leiter des Ressorts Bildungsangebote an der Universität Basel, die anwesenden Pädagoginnen und Pädagogen dazu ein, sich dem Thema mit einem sowohl wissenschaftlichen als auch spielerischen Ansatz zu nähern. Dabei werden beispielsweise Studien betrachtet, die den negativen Effekt von übermäßiger Bildschirmzeit auf die Kreativität und Gehirnentwicklung bei Kindern belegen, und es wird anhand von experimentellen Übungen gezeigt, welche Macht die inhärente Einbildungskraft gegenüber passivem Medienkonsum aufweist.

Redaktion · 29. April 2026 · 1 Min.

Eine gemeinsame Antwort

Eine gemeinsame Antwort

Im Jahr 1974 wurde im libanesischen Mansourieh der erste Kindergarten für Kinder mit Assistenzbedarf eröffnet, dessen pädagogisches Konzept den Grundlagen der Waldorfpädagogik folgt. Aus dem Kindergarten entwickelte sich mit den Jahren die heilpädagogische Einrichtung und Organisation namens Step Together. Der Ort bietet nicht nur eine Vielzahl an Betreuungs- und Ausbildungsmöglichkeiten für Menschen mit Assistenzbedarf im Kindes-, Jugendlichen- und Erwachsenenalter an; die Organisation engagiert sich auch während der aktuellen Krisensituation. Der Konflikt zwischen Hisbollah und Israel hat dazu geführt, dass in kürzester Zeit mehr als eine Million Libanesinnen und Libanesen innerhalb des Landes flüchten mussten. Step Together berichtet von dem Stress und der Angst, die dies auch in den Kindern und Familien auslöst, mit denen die Organisation zusammenarbeitet. Als Antwort hat sie eine Nothilfekampagne ins Leben gerufen, die Nahrungsmittelsoforthilfe mit traumaorientierter Notfallpädagogik und psychosozialen Unterstützungangeboten verbindet. Diese unterstützt Kinder und ihre Familien darin, mit den krisenbedingten Beeinträchtigungen und Unsicherheiten besser zurechtzukommen.

Redaktion · 21. April 2026 · 1 Min.

Kinder wachsen lassen

Kinder wachsen lassen

An Waldorfschulen findet der Unterricht nicht nur in geschlossenen Räumen statt. Der Aufenthalt in der Natur ist wichtiger Bestandteil des pädagogischen Konzepts. Für Waldorfpädagoginnen und -pädagogen, die sich in naturbasierten Unterrichtsformaten weiterbilden möchten, bietet das Bay Area Center for Waldorf Teacher Training (BACWTT) vom 22. bis 26. Juni den Kurs ‹Growing Sustainable Children: Gardening Teacher Training› an, deutsch: ‹Nachhaltige Kinder wachsen lassen: Gärtnertraining für Lehrkräfte›. In dem fünftägigen englischsprachigen Workshop lernen die Lehrerinnen und Lehrer, wie sie Garten, Hof, und Naturlandschaften in ihren Unterricht einbeziehen können. Der Kurs ist praxisorientiert und vermittelt den Teilnehmenden, wie sie ihren eigenen naturbasierten Stundenplan erstellen können sowie die dafür notwendigen Fähigkeiten im Gärtnern.

Redaktion · 21. April 2026 · 1 Min.

Ich harre, mich umkreist die Zeit

Ich harre, mich umkreist die Zeit

Sieben weibliche Nebenhauptfiguren aus Goethes ‹Faust› erscheinen hier in einer Reihe: Manto ist die geheimnisvollste unter ihnen. Faust begegnet ihr auf seinem Weg zur ‹asklepischen Kur›, der Heilung und Einweihung im antiken Griechenland. Wieder verschiebt Goethe die Überlieferung. Im griechischen Mythos ist Manto die Tochter des Sehers Teiresias und damit selbst eine Seherin. Dies führt sie nach Delphi zu Apollons Orakel. Bei Goethe ist sie als Prophetin der Zeit enthoben, und deshalb ist ihr Zuruf zu Faust, wenn sie ihn in die Unterwelt eintreten lässt: «Den lieb ich, der Unmögliches begehrt», zugleich eine Weissagung seines Gelingens. Als Tochter des Heilgottes Asklepios ist sie bei Goethe darüberhinaus eine Heilerin und überragt wegen ihrer doppelten Gabe, zu heilen und zu prophezeien, den Heilhalbgott Chiron, der Faust zu ihr führt. Manto zeigt, dass im Heilen Prophetisches liegt.

Redaktion · 21. April 2026 · 1 Min.

Pflegen und Heilen

Pflegen und Heilen

Im Februar 2026 wäre Ita Wegman 150 Jahre alt geworden. Als Ärztin trug sie neben Rudolf Steiner maßgeblich zur Entwicklung der Anthroposophischen Medizin bei. In ihrem Vortrag gehen Laurie Schmiesing, Tania Prince und Hannah Wallis, alle tätig im Bereich der Anthroposophischen Medizin und Pflege, auf Wegmans besondere Beziehung zu den Pflegenden ein. Sie führen aus, wie die Anthroposophische Pflege durch Liebe, Opferbereitschaft und bewusste Präsenz zu einem spirituellen Weg werden kann. Anhand von historischen Ereignissen, persönlichen Erfahrungsberichten aus ihrem eigenen Leben und ihrer professionellen Tätigkeit, Versen von Steiner und praktischen Übungen untersuchen Schmiesing, Prince und Wallis die Themenfelder der Selbstentwicklung, des ‹Zuhörens mit den Händen› und den Aufbau zukunftsorientierter Gemeinschaften von Pflegekräften, die nicht nur Patientinnen und Patienten auf ihrem Heilungsweg begleiten, sondern auch sich selbst und die Welt heilen.

Redaktion · 21. April 2026 · 1 Min.