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Gruß zum 100. Geburtstag

Du feierst jetzt deinen 100. Geburtstag! Dafür gratuliere ich im Namen von allen Eurythmisten und Eurythmistinnen und allen, die sich für die Eurythmie begeistern. Du hast dich hundert Jahre für die Eurythmie eingesetzt. Du hast deine Liebe für jedes Detail dieser Kunst so ausführlich gelebt und dir so jede Regung zu eigen gemacht. Du hast den Horizont der Eurythmie erweitert, indem du so vielen Menschen die eurythmische Bewegung nahegebracht hast. ‹Eurythmie im Arbeitsleben› wurde durch dich zu einem Begriff. Dabei hast du uns Eurythmisten vorgelebt und methodisch nahegebracht, dass dabei jeder und jede seinen ureigenen Bezug zur Bewegung finden kann und niemand zurückgelassen werden sollte, wenn es um eine gemeinsame Form geht. Mag eine Form als Vorgabe Klarheit schaffen, erst durch die eigene Aktivität leuchtet daraus Eurythmie – das konnten Generationen von Eurythmistinnen und Eurythmisten von dir lernen. Zum 100. Geburtstag sende ich einen großen Dank für deine Kulturarbeit für die Eurythmie und für jede eurythmische Bewegung, der du deine Aufmerksamkeit geschenkt hast.

Stefan Hasler · 01. April 2026 · 1 Min.

Reinkarnation und Karma

Der Eurythmist und Osteopath Michael Klemt lädt die Zuhörenden in seinem Vortrag dazu ein, sich den grundlegenden Aspekten in Rudolf Steiners Karmavorträgen aus einer neuen Richtung zu nähern. Klemts Arbeitsweise basiert dabei auf einem lebendigen Verständnis von Reinkarnation und Karma: Sein Zugang ist nicht theoretisch, sondern funktioniert mithilfe von konkreten Übungen. Dazu gehören beispielsweise die Rückschau auf den Tag und das eigene Leben, die seelische Beobachtung sowie das Erspüren eines ‹zweiten Selbst›. Anhand verschiedener Quellen, die auf Steiner zurückgehen, in Kombination mit praktischen Beispielen zeigt Klemt dem Publikum, wie jede und jeder das verborgene innere Überschuss-Selbst entdecken, ihm vertrauen und somit Schritt für Schritt eine geistige Realität hinter dem Alltagsleben erfahren kann.

Redaktion · 01. April 2026 · 1 Min.

Alte Wege in die Zukunft

Alte Wege in die Zukunft

Das US-amerikanische Bay Area Center for Waldorf Teacher Training (BACWTT) befindet sich in einem kontinuierlichen Austausch mit verschiedenen indigenen Gemeinschaften, deren Weltsicht und pädagogisches Wissen eine wertvolle Ergänzung für die Waldorfpädagogik darstellen. Vom 2. bis 11. August organisiert das BACWTT in Zusammenarbeit mit der Kusi Kawsay Andean School vor diesem Hintergrund eine zehntägige Reise nach Peru. Das Angebot richtet sich an berufstätige und angehende Pädagoginnen und Pädagogen, die ihren Arbeitshorizont erweitern möchten. Die Reise bietet eine Einführung in die indigene Kultur der peruanischen Anden, mit Ausflügen zu präkolumbischen archäologischen Stätten wie Machu Picchu und einer Hospitation an der indigenen Waldorfpädagogik-inspirierten Kusi Kawsay Andean School. Übergeordnetes Thema der Reise ist das gemeinsame Erforschen der Frage, welche Rolle indigene Weisheiten und Praktiken in der Zukunft der Waldorfpädagogik spielen können.

Redaktion · 26. März 2026 · 1 Min.

In Kunst die Stimme finden

In Kunst die Stimme finden

Im Oktober 2024 startete die Alanus-Hochschule für Kunst und Gesellschaft in Kooperation mit der Gemeinde Alfter ein kunsttherapeutisches Projekt mit Kindern aus geflüchteten Familien. Einmal wöchentlich haben Studierende der Kunsttherapie, unterstützt von ihren Professorinnen und Professoren, einen Raum geöffnet, in dem sich Kinder und Jugendliche im Alter zwischen 5 und 14 Jahren mit verschiedensten Kunstmaterialien ausdrücken konnten. Worte für ihre Fluchterfahrungen zu finden, kann vor allem für sehr junge Menschen schwierig sein. Der Ausdruck mit Ton, Farbe und Papier kann eine alternative Stimme bieten. Die in den Workshops entstandenen Werke können noch bis zum 29. April im Rathaus der Gemeinde Alfter besichtigt werden. Die Malereien, Collagen und Plastiken bieten einen persönlichen Einblick in die Erfahrungen, Erinnerungen und Wünsche der Kinder. Die Ausstellung zeigt, wie Kunst Begegnung, Austausch und Integration unterstützen kann.

Redaktion · 26. März 2026 · 1 Min.

Waldorfpädagogik und Anthroposophie in Lateinamerika

Waldorfpädagogik und Anthroposophie in Lateinamerika

Wo richtet sich heute der Ruf an die menschliche Seele? Wo an das Menschenbild im Sinne der Anthroposophie? Und wo an die Frage nach der Menschenwürde, vor dem Hintergrund aktueller Herausforderungen? Wie können wir es schaffen, die Wärme des Herzens in uns selbst und im zwischenmenschlichen Raum zu bewahren? Die argentinische Waldorflehrerin Maria Nardini erzählt in ihrem Vortrag davon, wie sie und andere in anthroposophischen Initiativen tätige Menschen in Argentinien diese Fragen immer wieder für sich und gemeinsam beantworten. In einem Exkurs zur Geschichte der Anthroposophie in Lateinamerika beschreibt sie, welche Menschen diese dorthin gebracht haben, welche kulturellen und sprachlichen Spannungen es zu überwinden galt, wie die ersten Waldorfschulen entstanden sind, wie Krisen kamen und neue Wege aufzeigten. Nardini teilt zudem ihre eigenen Erfahrungen, als Kind in Argentinien aufzuwachsen und später dort als Pädagogin zu arbeiten. Zum Abschluss stellt sie eine weitere Frage: Wie können wir durch Begegnung eine würdigere Zukunft für die nächste Generation gestalten?

Redaktion · 26. März 2026 · 1 Min.