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Mit zwölf Sinnen

Mit zwölf Sinnen

Durch das Leben zu gehen und dabei mit den eigenen Sinnen verbunden zu bleiben, ist nicht immer leicht: Zu sehr leben wir in einer Welt der permanenten Reizüberflutung. Informationen, Bilder und Ansprüche prasseln auf uns ein, bis es unausweichlich scheint, als Konsequenz und auch als Selbstschutz abzustumpfen. Eine Beziehung zu den eigenen Sinnen aufzubauen, eröffnet jedoch gleichzeitig einen Zugang zu mehr innerer Wachheit, Inspiration und Fülle. Gibt es also doch Wege zu einem sinnerfüllten Sein? Der zwölfmonatige, deutschsprachige Onlinekurs ‹Perception›, deutsch: ‹Wahrnehmung›, basiert auf der Idee, dass es anstatt nur fünf Sinne ganze zwölf Sinne gibt, und er vermittelt den Teilnehmenden, wie sie mit diesen in Kontakt kommen können. Die Kursleitenden arbeiten unter anderem mit den Grundlagen der anthroposophischen Kunsttherapie. Die Inhalte fokussieren sich auf eine Feinabstimmung der eigenen Wahrnehmung in allen Lebenssituationen. Der Kurs findet zweimal jährlich im März und September statt. Vorerfahrungen sind nicht notwendig.

Redaktion · 17. März 2026 · 1 Min.

Baumpflege an der Schreinerei

Baumpflege an der Schreinerei

Die Birke im Südosten des Goetheanum war zwischen 60 und 80 Jahre alt und drohte beim nächsten Sturm auf die Schreinereigebäude neben dem Goetheanum zu stürzen. Jetzt wurde sie gefällt, wobei ein Stück des Stammes beim schrittweisen Kappen beinahe ein Fenster des alten Gebäudes eingeschlagen hätte. Die Geländegruppe am Goetheanum hat ein Baumkonzept erstellt, nach dem einige kranke Bäume gefällt und durch neue Pflanzungen ersetzt werden. Im Fall der Birke sollen allerdings Büsche den Hang schützen und so der Schreinerei mehr Licht lassen. Hinter dem Glashaus im Norden des Goetheanum wird eine alte große Weide gefällt. Dort wächst bereits ein Walnussbaum, der so gefördert werden soll. Eine Linde unweit der Rudolf-Steiner-Halde und eine Ulme beim Heizhaus werden nachgepflanzt.

Redaktion · 17. März 2026 · 1 Min.

Indigene Genossenschaften in Aktion

Indigene Genossenschaften in Aktion

Mexikanische Landwirtinnen und Landwirte sind wie in vielen anderen Ländern der Welt mit Unterdrückung, Enteignung, politischer Vernachlässigung und dem Druck durch die industrialisierte Landwirtschaft konfrontiert. Im Zentrum Mexikos hat sich vor fast 50 Jahren eine Vereinigung indigener Genossenschaften gebildet, die gemeinsam diesen Widrigkeiten trotzen. Die Vereinigung nennt sich Tosepan Titataniske, was auf Deutsch so viel heißt wie ‹Gemeinsam werden wir es schaffen›. 64 Prozent ihrer Mitglieder sind Frauen, 53 000 der Mitglieder betreiben eine biologische Landwirtschaft. Die Genossenschaften verwalten sich in Versammlungen selbst und haben ihre eigenen Schulen, ein Netzwerk für Ökotourismus, ein finanzielles System, ein Gesundheitswesen und ein Mobilfunknetz aufgebaut. Ihr Widerstand gegen Bergbau und andere ökologisch destruktive Bauprojekte war immer wieder erfolgreich. Die Arbeit von Tosepan Titataniske ist verwurzelt in Spiritualität, mit dem Ziel, einen ‹Himmel auf Erden› zu schaffen.

Redaktion · 17. März 2026 · 1 Min.

Das Leben färben

Das Leben färben

Die Beziehung zu Farben ist Teil jedes menschlichen Lebens, ob bewusst oder unbewusst. Wir haben eine Lieblingsfarbe, mit Farben richten wir unser Zuhause ein, und es gibt Farben, die wir nicht mögen. Das Pink und Violett eines Sonnenuntergangs lässt uns am Fenster innehalten, die Blautöne der Nacht und des Winters laden uns ein, nach innen zu gehen. Was ist deine ganz persönliche Farbqualität? Nach welcher Farbe sehnt sich deine Seele? Diese Fragen werden in einem siebentägigen Retreat auf dem Kientaler Hof vom 30. März bis 6. April erkundet. Durch von der anthroposophischen Kunsttherapie inspirierte Nass-in-Nass-Malerei, Eurythmie und rhythmische Massage lernen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer unter professioneller Begleitung ihre authentischen Farben kennen und erfahren, wie sie sie pflegen und ausbalancieren können. Für die Teilnahme am Programm sind keine künstlerischen Vorkenntnisse notwendig.

Redaktion · 09. März 2026 · 1 Min.

Biodynamisches Wissensportal

Biodynamisches Wissensportal

Bei der ‹Landwirtschaftlichen Tagung› im Februar wurde eine neue Onlineplattform für die Vernetzung und den Wissensaustausch innerhalb der internationalen biodynamischen Gemeinschaft gegründet. Der digitale Raum lädt dazu ein, mit Kollegen und Kolleginnen aus der globalen Biodynamikbewegung in Kontakt zu kommen und in Kontakt zu bleiben, sich über Wissen und praktische Erfahrungen auszutauschen, relevante Themen zu besprechen und innovative biodynamische Initiativen bekannt zu machen. Nicht alle in der Biodynamik tätigen Menschen haben die zeitlichen und finanziellen Ressourcen, um an der jährlichen Konferenz in Dornach oder anderen persönlichen Treffen teilzunehmen. Die Plattform öffnet somit neue Türen der Teilhabe, um auch ohne persönliche Begegnungsmöglichkeiten vernetzt zu bleiben. Am 16. März findet ein Onlinetreffen auf Zoom statt, an dem alle Interessierten teilnehmen und die Potenziale der digitalen Plattform diskutieren können.

Redaktion · 09. März 2026 · 1 Min.